Vor dem Direktduell: Hitzfeld nennt Norwegens Waffen
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Vor dem DirektduellHitzfeld nennt Norwegens Waffen

Der Nati-Trainer will Norwegen schlagen. Die Aufstellung hat er längst im Kopf. Kopfzerbrechen könnten dem Team die langen Norweger bereiten.

von
fox

Ausschnitte aus der Medienkonferenz vom Donnerstag. <i>(Video 20 Minuten Online/P. Rüegg)</i>

Ottmar Hitzfeld äussert sich am Tag vor dem grossen Duell mit Norwegen optimistisch. Auf die Frage, ob er mit vier Zählern aus den zwei Partien gegen Norwegen und Island zufrieden sei, meint er: «Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Aber als Erstes schauen wir auf Norwegen und hoffen, es distanzieren zu können.» Auch für Hitzfeld ist klar: Morgen treffen die zwei Favoriten aufeinander, die Partie dürfte für beide Teams in der ausgeglichenen Gruppe mitentscheidend im Kampf um den ersten Rang sein.

Dass sein Team aufgrund des schlechten Wetters wenig trainieren konnte, scheint den Lörracher nicht zu stören: «Ich weiss, wie wir spielen werden und vertraue meinen Spielern.» Die Aufstellung hat er längst im Kopf. So dürfte die Startelf mit derjenigen vom Albanien-Spiel identisch sein.

Warnung vor den hohen Bällen

Als Schlüssel gegen die Norweger nennt der Coach drei Punkte: Bei Standardsituationen bereit sein, auf die «zweiten Bälle» gehen und nicht den Stil des Gegners annehmen. «Die Norweger spielen gradlinig und oft mit weiten Bällen. Da müssen wir vor allem auch bei den Abprallern bereit sein. Wir dürfen uns aber nicht verleiten lassen, den Stil anzunehmen, sondern müssen unser Spiel durchziehen.» Vor den Standards warnt Hitzfeld besonders: «Bei Freistössen, weiten Einwürfen und Eckbällen sind die Norweger sehr gefährlich. Sie haben ja auch den einen oder anderen grossen Spieler im Team.»

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