Hakan Yakin: «Hitzfelds Anruf war ein Aufsteller»

Aktualisiert

Hakan Yakin«Hitzfelds Anruf war ein Aufsteller»

Obwohl sein Vertrag mit Al-Gharafa noch nicht aufgelöst ist, kehrte gestern Abend ein motivierter Hakan Yakin (32) in die Schweiz zurück.

von
Andy Huber

Hakan Yakin, letzte Woche konnten Sie sich nicht ins Flugzeug setzen, weil Sie sich wegen eines verdorbenen Fischs eine Lebensmittelvergiftung zugezogen hatten. Wie gehts?

Hakan Yakin: Danke. Ich habe mich gut erholt. Aber wem dieses Übel schon einmal widerfahren ist, der kann sich gut vorstellen, wie ich untendurch musste. Die Sache hat auch ihr Gutes: Ich habe etwa fünf Kilo abgenommen. (Lacht) Und jetzt sieht man meine Bauchmuskeln wieder.

Sie tönen happy, obwohl Ihre Situation bei Al-Gharafa noch nicht gelöst ist. Woher die gute Laune?

Ich versuche das Ganze positiv zu sehen. Ich hoffe, dass wir eine Lösung finden, die alle zufriedenstellt. Die Sache liegt bei den Anwälten. Ich freue mich nun wieder in der Schweiz zu sein, und dass ich mich bei meinem Bruder Murat im U21-Team von GC fit halten darf.

Wann kehren Sie in die Wüste zurück?

Das weiss ich noch nicht. Das wird sich weisen. Wenn ich in den letzten Monaten etwas gelernt habe, dann das: Geduld zu haben.

Wo werden Sie in der Schweiz wohnen?

Ich habe Gott sei Dank eine Freundin und noch sieben Geschwister, die zwischen Basel und Zürich ­leben. (Schmunzelt) Und sonst bin ich überzeugt, dass auch meine Mutter ihren verlorenen Sohn wieder aufnehmen würde.

Haben Sie mal etwas von Naticoach Ottmar Hitzfeld gehört?

Herr Hitzfeld hat mich vor einer Woche angerufen und sich nach mir erkundigt. Das war ein Aufsteller und hat mich noch zusätzlich motiviert.

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