Zürich-Altstetten: Hochhaus-Trio begrüsst Reisende aus Bern/Basel
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Zürich-AltstettenHochhaus-Trio begrüsst Reisende aus Bern/Basel

Als Tor zur Stadt Zürich sollen beim Bahnhof Altstetten drei optisch identische 80-Meter-Hochhäuser entstehen. Darin sind 299 Mietwohnungen mit Service und auch Büros vorgesehen.

von
rom

Wie ein Begrüssungskomitee für Zugreisende und Pendler aus der Richtung Bern/Basel sehen sie aus: die drei 80 Meter hohen Hochhäuser, die dem Gleisfeld entlang direkt beim Bahnhof Altstetten geplant sind. Vulcano heisst das Projekt von der CSA Real Estate Switzerland, einer Anlagegruppe der Credit-Suisse-Anlagestiftung und dem Generalunternehmer Steiner. Bis 2018 sollen in den drei miteinander verbundenen Türmen 299 Mietwohnungen mit Services wie beispielsweise einem Concierge, einer Kinderkrippe und einem Fitnesscenter entstehen.

In welchem Preissegment die Bauherrschaft die Wohnungen ansiedeln wird, ist laut Daniela Zulauf Brülhart, Leiterin Kommunikation Real Estate Asset Management der Credit Suisse, noch offen: «Denkbar sind unterschiedliche Typen, wie wir es bereits bei den Hochhäusern auf der Luzerner Allmend erfolgreich umgesetzt haben.» Dort können Interessenten zwischen den Ausbaustandards Style, Premium und Penthouse auswählen. Zudem gilt: Je höher die Wohnung liegt, desto höher auch der Ausbaustandard und der Mietzins.

Entwurf von Pariser Architekten

Dass die Vermietung von mittel- und hochpreisigen Neubauwohnungen in Zürich ins Stocken geraten ist, bereitet Zulauf Brülhart keine Sorgen: «Unser Angebot dürfte aufgrund der zentralen Lage direkt beim Bahnhof Altstetten auf grosses Interesse stossen - da sind wir sehr zuversichtlich.» Abgesehen davon wird in der Vulcano-Überbauung nicht nur gewohnt. In den ersten vier Geschossen sind Gewerbe- und Büroflächen vorgesehen. Mögliche Nutzer sind gemäss Zulauf Brülhart noch keine vorhanden.

Entworfen wird Vulcano vom Pariser Architektenteam Dominique Perrault, das sich in einem Wettbewerb gegen vier andere Büros durchgesetzt hat. «Ihr Projekt mit den drei filigranen Hochhäusern und Wohnungen ab dem 5. Stock hat uns überzeugt», sagt Zulauf Brülhart. Wie viel die Anlagestiftung in das Bauvorhaben investiert, konnte sie nicht beziffern. Im besten Fall können die Arbeiten nächstes Jahr beginnen - das entsprechende Baugesuch ist im «Tagblatt der Stadt Zürich» von heute Mittwoch publiziert.

Auf dem Areal der künftigen Überbauung neben dem IBM-Hauptsitz Schweiz befanden sich zuvor mehrere Gewerbegebäude mit verschiedenen Mietern. Der grösste Teil davon wurde bereits abgerissen.

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