ZÜRICH: Hochkarätige Konkurrenz bei No Mercys Comeback
Aktualisiert

ZÜRICHHochkarätige Konkurrenz bei No Mercys Comeback

Christina Liebherrs No Mercy gibt sein Comeback beim höchstdotierten Hallenturnier der Welt, dem Mercedes-CSI in Zürich.

13 Reiter aus den Top 20 der Weltrangliste und 132 Pferde (Rekord) sind ab heute am Start des 21. Zürcher Turniers, das quantitativ und qualitativ an seine Grenzen stösst. Für die 48 Teilnehmer aus 20 Ländern folgt ein Höhepunkt dem anderen: In den vier Tagen und 13 internationalen Prüfungen sind rund 700  000 Franken ausgesetzt. Gewinnt ein Reiter alle drei Grand Prix, erhält er noch 300  000 Franken dazu.

Rechtzeitig zum CSI ist auch No Mercy wieder im Schuss: Nach dem missratenen letzten Auftritt bei den olympischen Wettkämpfen in Hongkong wurde es ruhig um Christina Liebherr und ihr Ausnahmepferd No Mercy. Der 14-jährige Holländer-Wallach litt an einem Hufabszess und wurde behutsam wieder aufgebaut. Am letzten Wochenende testete die Freiburgerin ihren Spitzencrack am CSI in Zwolle (Ho) und beendete vier Parcours ohne Fehler. «Ich wurde ohne zu forcieren Vierte», erzählt die EM-Zweite von 2005. «Ich kann wieder Vollgas geben. No Mercy ist nicht mehr so wild wie früher. Ich kann ihn besser einschätzen.»

Doch auch wenn Weltcup-Leader Steve Guerdat wegen Rückenschmerzen absagen musste, die Konkurrenz für Liebherr und No Mercy ist hochkarätig.

SI/weg

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