Hochradioaktivlager bis 2040 möglich
Aktualisiert

Hochradioaktivlager bis 2040 möglich

Ein Lager für hochradioaktive Abfälle ist in der Schweiz bis 2040 realisierbar. Im Mittelpunkt der Diskussion steht Benken im Zürcher Weinland.

Das schreibt die Arbeitsgruppe des Bundes für die nukleare Entsorgung in ihrem «Zeitplan der Tiefenlagerung», wie es im Jahresbericht 2005 heisst. Was die Kosten betreffe, gebe es keinen Grund die Lösung der Entsorgung zu verzögern, schreibt die AGNEB in ihrem Jahresbericht. Die Realisation bis 2040 sei aber ambitiös.

Nach Vorliegen des Konzeptteils des «Sachplan Geologische Tiefenlager» könne die gezielte Standortsuche beginnen und das Lager rasch in Betrieb genommen werden. Ein Standortentscheid für ein geologisches Tiefenlager für die strahlenden Abfälle ist noch nicht gefallen. Nach dem Willen des Bundesrates soll die Suche in der zweiten Hälfte 2007 beginnen.

Lager bei Benken favorisiert

Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) erbrachte laut eigenen Angaben und gemäss den Sicherheitsbehörden des Bundes den Entsorgungsnachweis für hochradioaktive Abfälle in Opalinuston. In dieser Schicht sollte ein Tiefenlager realisierbar sein.

Im Mittelpunkt der Diskussion steht Benken im Zürcher Weinland. Ein Atommülllager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle am nidwaldnerischen Wellenberg erlitt 2002 mit dem Nein des kantonalen Souveräns zu einem Sondierstollen eine Anfuhr.

(SDA/AP)

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