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Lago MaggioreHochwasser fordert erstes Todesopfer

Nach heftigen Regenfällen im Tessin und in Norditalien ist ein erstes Todesopfer zu beklagen. Ein Mann ertrank im See, als er sich auf ein Schiff retten wollte.

von
cho

Auf der italienischen Seite des Lago Maggiore hat das Hochwasser ein Todesopfer gefordert. Ein Mann in Ispra sei ertrunken, als er sich von seinem kleinen Boot in ein grösseres Schiff habe retten wollen, berichtet das italienische Newsportal Corriere.it.

Nachdem es im Tessin und in Norditalien in den letzten Tagen heftig geregnet hatte, sieht die Region heute einer Wetterbesserung entgegen. Die Pegel der Seen bleiben jedoch weiter gefährlich hoch. Das Bundesamt für Umwelt warnt auch heute am Lago Maggiore und am Lago di Lugano vor grosser Hochwassergefahr.

Von den Überschwemmungen der letzten beiden Tage seien rund 600 Bewohner betroffen, sagt der Leiter des Zivilschutz Locarno, Raffaele Dadò am Donnerstag der Nachrichtenagentur sda. 50 Zivilschützer seien am Mittwoch dauerhaft im Einsatz gewesen, um Stege auszulegen und die ufernahen Häuser durch Trennbalken vor den Fluten zu schützen - darunter auch 20 Freiwillige, die in solchen Notfällen auf Abruf bereitstehen. (cho/sda)

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