Hochwassergefahr: Die beiden Basel sind gerüstet
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Hochwassergefahr: Die beiden Basel sind gerüstet

Im Baselbiet und in der Stadt liegen die Sandsäcke bereit: Nach den immensen Schneefällen droht jetzt wegen Tauwetter und Regen Überschwemmungsgefahr.

«Vor allem kleinere Bäche und Flüsse könnten im Baselbiet durch das Schmelzwasser und den Regen über die Ufer treten», meint Barbara Umiker, Informationsbeauftragte des Baselbieter Krisenstabdienstes. Wo genau die prekären Stellen sind, könne man nicht sagen.

Die Lage sei zwar unsicher, man sei aber gut auf den Ernstfall vorbereitet: «Bei allen Feuerwehrstützpunkten sind genügend Sandsäcke deponiert», so Umiker. Weiter seien die Gemeinden dazu aufgerufen worden, die Bäche und Flüsse sauber zu halten sowie die Dolen frei zu räumen, damit das überschüssige Wasser abfliessen könne.

In Basel wurde der Krisenstab noch nicht aufgeboten: «Laut den Meteorologen gibt es weniger Niederschläge als ursprünglich angenommen. Zudem sollten bereits alle Dolen frei geschaufelt sein», erklärt Polizeisprecher Klaus Mannhart. Für den Ernstfall habe der Basler Zivilschutz aber 5000 Sandsäcke auf Paletten parat. Zudem kenne man die heiklen Stellen wie das Kleinbasler Rheinufer oder den Bereich Allschwiler Weiher.

(dd/skn)

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