Massenschlägerei: Hockey-Girls liefern sich wilde Prügelei

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MassenschlägereiHockey-Girls liefern sich wilde Prügelei

Zur Olympia-Vorbereitung haben sich die Hockey-Frauen der USA und Kanada zu einem Freundschaftsspiel getroffen. Nach einer Torhüter-Attacke ist es mit der Freundschaft aber vorbei.

von
pre

Im Frauen-Eishockey sind Kanada und die USA das Mass aller Dinge. Bei allen 15 Weltmeisterschaften sind sich die beiden Mannschaften im Final (10:5 für Kanada) gegenübergestanden. Kein Wunder hat sich über all die Jahre eine grosse Rivalität herauskristallisiert.

Die Nachbarschafts-Duelle sind stets hart umkämpft. So auch die Partie in Burlington (Vermont) am vergangenen Wochenende. Die Kanadierinnen führten im letzten Drittel 3:2, als die Amerikanerinnen plötzlich gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auftauchten. Monique Lamoureux-Kolls verpasste allein vor der kanadischen Torfrau Shannon Szabados den Ausgleich nur hauchdünn.

Rache für gecheckte Torhüterin

Kurz nach der verpassten Chance rammte die Amerikanerin die Torhüterin mit einem harten Check zu Boden. Und wie das im Eishockey so üblich ist, waren sofort zwei Teamkolleginnen da, um sich für Szabados zu rächen. Schon war eine wilde Massenschlägerei im Gang. Erst nach ein paar Minuten konnten die wütenden Girls von den Unparteiischen wieder beruhigt werden. «Das war irgendwie lustig und brachte viel Intensität ins Spiel», sagte Kanadas Captain Hayley Wickenheiser nach dem 3:2-Sieg über den Erzivalen.

Die Chance zur Revanche kommt für die US-Girls schon bald. Die beiden Teams befinden sich mitten in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele von Sotschi im kommenden Februar. Mangels konkurrenzfähiger Gegner werden sich die Streithälse bis Olympia noch sieben weitere Male gegenüberstehen.

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