Höchste Sicherheitsstufe für rumänische Fussballer
Aktualisiert

Höchste Sicherheitsstufe für rumänische Fussballer

Das Hotel Säntispark wird zum Hochsicherheitstrakt. Ab dem 2. Juni wohnt dort nämlich die rumänische Fussball-Nati. Für Fans gibts wenig zu sehen

«Ohne Berechtigung wird keiner mehr zu unserem Hotel kommen», sagt Erna Fehr, Leiterin Empfang beim Hotel Säntispark in Abtwil. Denn ab dem 2. Juni residiert dort die rumänische Fussballna­tionalmanschaft. Damit Chivu, Mutu und Co. ihre Ruhe haben, sind alle Zugänge rund um die Uhr bewacht. «Dafür sorgen private Sicherheitsleute der Uefa», so Fehr. Unterstützt werden sie von lokalen Polizeikräften. «Bei Busfahrten werden die Spieler von Streifenwagen eskortiert», so Stapo-Sprecher Benjamin Lütolf.

Die Chance, die Fussballstars zu sehen, ist also klein. Regelrechte Fanfeste wie bei den Trainings der Brasilianer vor zwei Jahren in Weggis wird es nicht geben. «Die Rumänen haben die Möglichkeit, ein Training öffentlich durchzuführen. Entschieden wird aber erst im Juni», sagt Uefa-Sprecher Wolfgang Eichler und macht den Fans doch noch ein wenig Hoffnung. Vielleicht erwischt man aber auch einen Spieler beim Baden im Säntispark. «Ich gehe davon aus, dass sich die Spieler ab und zu in den Bädern entspannen werden», sagt Erna Fehr. Und diese bleiben die ganze Zeit öffentlich.

ann/gem

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