Höchstpreise für McQueens Motorräder

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Höchstpreise für McQueens Motorräder

Fast genau 26 Jahre nach seinem Tod sind aus dem Nachlass von Hollywood-Legende Steve McQueen dutzende Motorräder, Brillen und Möbelstücke versteigert worden. Einige Stücke wechselten für grosse Beträge den Besitzer.

Eine faltbare Sonnenbrille, die der Hollywood-Star in dem Film «Thomas Crown ist nicht zu fassen» trug, erzielte bei der Auktion am Samstag in Los Angeles satte 60 000 Dollar (rund 75 000 Franken), wie die Organisatoren mitteilten.

Ein Indian Sport Scout Motorrad aus dem Jahr 1934 ging an einen anonymen Bieter, der dafür 155 000 Dollar zahlte. Ähnliche Preise erzielten ein getunter Lieferwagen aus dem Jahr 1958 und ein Indian Powerplus «Daytona» Rennmotorad von 1920.

McQueen spielte nicht nur in seinen Filmen Draufgänger. Auch im richtigen Leben war er ein grosser Motor-Narr und begeisterter Rennfahrer. Bei der Versteigerung über das Auktionshaus Bonhams und Butterfields kam aber nicht nur der Fuhrpark unter den Hammer.

Auch etliche Möbelstücke wurden verkauft. So ergatterte eine ehemalige Nachbarin einen Spiegel aus dem McQueen-Haushalt. Ein Kugelschreiber aus den 70er Jahren erzielte den stolzen Preis von 2000 Dollar. Eine Kreditkarte wechselte für 8500 Dollar den Besitzer.

Den Gesamterlös wollte das Auktionshaus später bekannt geben. «Es war einfach an der Zeit», sagte McQueens Witwe, seine dritte Ehefrau Barbara Minty-McQueen. «Ich habe mich an vielen Erinnerungen festgehalten, und es gibt so viele Menschen, die sich freuen würden, wenn sie etwas von Steve besitzen würden.»

Der so genannte «King of Cool» war einer der beliebtesten Schauspieler der 60er und 70er Jahre. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören «Die glorreichen Sieben», «Papillon», «Cincinnati Kid» und «Le Mans».

Für seine Rolle in «Kanonenboot am Yang-Tse-Kiang» wurde er für den Oscar nominiert. McQueen erkrankte Ende der 70er Jahre an Lungenkrebs. Er starb 1980 während einer Operation an Herzversagen.

(sda)

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