Aktualisiert 22.04.2018 16:45

MallorcaHöhere Bussen für Bierexzesse auf Mallorca

Die Balearen-Insel hat genug von ihren Touristen ohne Benehmen. Die Geldstrafen für Fehlverhalten wurden drastisch erhöht.

von
roy
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Das kostet neu 400 Euro Busse: Touristen gehen oben ohne durch Magaluf. (10. August 2015)

Das kostet neu 400 Euro Busse: Touristen gehen oben ohne durch Magaluf. (10. August 2015)

AFP/Jaime Reina
In Spanien - insbesondere in Barcelona und auf Mallorca - wächst schon länger der Unmut gegenüber Touristen: «Tourist geh nach Hause. Flüchtlinge sind willkommen» steht an einer Hauswand in Barcelona. (13. April 2016)

In Spanien - insbesondere in Barcelona und auf Mallorca - wächst schon länger der Unmut gegenüber Touristen: «Tourist geh nach Hause. Flüchtlinge sind willkommen» steht an einer Hauswand in Barcelona. (13. April 2016)

Keystone/Cati Cladera
Neben dem schlechten Benehmen einiger Touristen sorgen die steigenen Immobilienpreise für Ärger: Frau mit Slogan «Touristen-Wohnungen vertreiben Familien» an einer Demonstration in Barcelona. (10. Juni 2017)

Neben dem schlechten Benehmen einiger Touristen sorgen die steigenen Immobilienpreise für Ärger: Frau mit Slogan «Touristen-Wohnungen vertreiben Familien» an einer Demonstration in Barcelona. (10. Juni 2017)

AFP/Lluis Gene

Die Sommersaison auf Mallorca mit den beiden Partyhochburgen S'Arenal und Magaluf ist eröffnet – und dies mit noch strengeren Regeln für jene, die über die Stränge schlagen. Wer sich in Magaluf, der Hochburg der Briten, nicht an die geltenden Regeln hält, muss gemäss «Stern» deutlich tiefer in die Tasche greifen als bis anhin.

Konkret bedeutet das unter anderem:

Die Bussen seien teils bis zu fünfmal so hoch. Die Gemeinde erhofft sich damit, ihren schlechten Ruf aufzubessern. «Wir sind es leid, dass wegen des schlimmen Verhaltens einer relativ kleinen Gruppe von Touristen unser aller Ruf ruiniert wird», sagte Sebastián Darder, Präsident des Hotelierverbandes von Palmanova und Magaluf. Allerdings stammt dieses Zitat bereits aus dem Jahre 2015, als es bereits Benimmregeln gab. Von Erfolg waren diese damals noch nicht gekrönt. Nun will man mit den erhöhten Bussen die erwünschte Besserung erreichen.

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