Höhere Gebühren im Luftverkehr
Aktualisiert

Höhere Gebühren im Luftverkehr

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) kann seine Gebühren auf Anfang 2008 erhöhen. Das BAZL erhält damit jährliche Mehreinnahmen von 4 Mio. Franken und kann 20 zusätzliche Stellen schaffen.

Der Bundesrat hat am Freitag die revidierte Verordnung genehmigt.

Der Bundesrat hatte der Gebührenerhöhung bereits Ende Mai zugestimmt. Das BAZL benötigt dringend mehr Personal, um die immer komplexere und aufwendigere Überwachung des Schweizer Luftraums bewältigen zu können. Die Details der Gebührenerhöhung hat die Regierung nun in einer Verordnung festgelegt.

Die neuen Gebührensätze gelten ab 1. Januar 2008. Sie erhöhen den Kostendeckungsgrad des Amtes von 10 auf 13 Prozent. Das BAZL rechnet mit jährlichen Mehreinnahmen von rund 4 Millionen. Würde die Gebührenerhöhung auf sämtliche Flugpassagiere umgerechnet, ergäbe dies eine Verteuerung von weniger als 10 Rappen pro Flug, schreibt der Bundesrat.

Die Verordnung regelt die Gebühren für Luftfahrzeuge, Ausweise von Piloten, Mechanikern und Fluglotsen sowie für Bewilligungen an Flugbetriebe, Flughäfen und Flugveranstaltungen. Das Amt wird in Zukunft weniger pauschale Beiträge erheben und dafür seine Arbeiten vermehrt nach Aufwand verrechnen.

Anfang September hatte das BAZL einen Vorschlag publik gemacht, um 24 zusätzliche Stellen zu schaffen. Demnach sollen künftig die Flughäfen eine Gebühr pro Flugbewegung und pro Passagier bezahlen. Dafür müsste ein Teil des Luftfahrtgesetzes revidiert werden.

(sda)

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