«Ausgetrickst, geschummelt, belogen» - «Höhle der Löwen»-Investor Carsten Maschmayer war tablettensüchtig
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«Ausgetrickst, geschummelt, belogen» «Höhle der Löwen»-Investor Carsten Maschmayer war tablettensüchtig

Bis zu 50 Schlaftabletten am Tag – so viele Pillen nahm der Unternehmer in der Hochphase seiner Abhängigkeit. Wie er gesteht, seien zwei gescheiterte Entzugsversuche und seine Auseinandersetzungen mit seiner Frau Veronika Ferres vorausgegangen.

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Carsten Maschmeyer legt ein Geständnis ab.

Carsten Maschmeyer legt ein Geständnis ab.

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Wie der Unternehmer in einem Podcast Podcast des Internetportals «The Pioneer» sagt, sei er tablettensüchtig gewesen. 

Wie der Unternehmer in einem Podcast Podcast des Internetportals «The Pioneer» sagt, sei er tablettensüchtig gewesen.

Henning Kaiser/dpa
Er habe in der Hochphase seiner Abhängigkeit pro Tag 50 Tabletten eines Schlafmittels genommen, sagte der 62-Jährige.

Er habe in der Hochphase seiner Abhängigkeit pro Tag 50 Tabletten eines Schlafmittels genommen, sagte der 62-Jährige.

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Darum gehts

  • Carsten Maschmeyer ist Unternehmer, Investor und bekannt aus der TV-Sendung «Die Höhle der Löwen».

  • In einem Podcast gesteht er nun, dass er süchtig nach Tabletten war.

  • Er sei seit 2010 nicht mehr abhängig.

  • Der 62-Jährige sagt, er «habe diejenigen, die mir hätten helfen können, ausgetrickst und geschummelt, auch belogen.»

Der aus der Fernsehshow «Die Höhle der Löwen» einem breiten Publikum bekannte Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer ist tablettensüchtig gewesen. Er habe in der Hochphase seiner Abhängigkeit pro Tag 50 Tabletten eines Schlafmittels genommen, sagte der 62-Jährige laut Mitteilung vom Sonntagabend in einem Podcast des Internetportals «The Pioneer». Maschmeyer sagte, er sei nicht mehr arbeitsfähig gewesen und «nur noch zwischen Küche und Bett gependelt».

Dem Bericht zufolge überwand Maschmeyer seit 2010 seine Abhängigkeit. Davor habe er zwei gescheiterte Entzugsversuche gehabt und ausserdem Auseinandersetzungen mit seiner Frau, der Schauspielerin Veronika Ferres. Er habe ausserdem Ärzte, Psychologinnen und Apotheker gegeneinander ausgespielt und Angestellte beauftragt, um an seine tägliche Dosis zu kommen.

«Veronika besuchte mich mit Perücke und Sonnenbrille»

«Ich habe diejenigen, die mir hätten helfen können, ausgetrickst und geschummelt, auch belogen – das war mein grosser Fehler», sagte Maschmeyer «The Pioneer». In die Entzugsklinik habe er sich unter falschem Namen aufnehmen lassen, um nicht erkannt zu werden.

«Veronika besuchte mich mit Perücke und Sonnenbrille.» Er habe «auch meine Frau schützen» wollen, «die schon damals die viel bekanntere von uns beiden war». «Und ja, das war ein Stück feige», sagte Maschmeyer.

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(AFP, DPA)

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