Aktualisiert

EingeschlossenHöhlenforscher in 700 Metern unter der Erde blockiert

Drei französische Hobby-Höhlenforscher haben unfreiwillig Heiligabend 700 Meter unter der Erde verbracht. Die drei Männer sitzen seit Mittwoch in einer Höhle in den Pyrenäen fest, der einzige Weg zum Ausgang war überflutet.

Bergungsmannschaften versuchten seit Donnerstagabend vergeblich, zu ihnen vorzudringen. Die Männer sind Teil einer Gruppe von insgesamt sieben Amateur-Forschern aus Lille, die gemeinsam die Höhlen in der Nähe von Pierre-Saint-Martin kartographieren wollten.

Ihre Kollegen, die weiter oben geblieben waren, konnten schliesslich Kontakt zu den Eingeschlossenen aufnehmen. Sie alarmierten die Bergwacht.

Die Rettungskräfte seien am Freitag «gut vorangekommen», teilte ein Koordinator der Bergungsarbeiten mit. Die Bergung der rund zwölf Stunden vom Höhleneingang entfernten Männer werde nicht einfach sein. Um sie sorgen müsse man sich jedoch nicht: Es handle sich um erfahrene Höhlenforscher, ihre Lage sei zudem ungefährlich.

(sda)

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