Aktualisiert 27.11.2009 15:03

Nach 30 Jahren

Hoeness sagt als Bayern-Manager Servus

Für den schillerndsten Fussballmanager Deutschlands schlägt heute Abend die grosse Stunde: An der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München wird Uli Hoeness wohl mit grosser Mehrheit zum neuen Präsidenten gewählt. Fast unglaublich – aber Hoeness will in Zukunft leisere Töne anschlagen.

von
heg

Uli Hoeness kann niemand als Manager toppen. Er hat unzählige Topstars zu den Bayern geholt und aus dem Verein ein florierendes Wirtschaftsunternehmen gemacht. Der 57-Jährige wird dem deutschen Rekordmeister in Zukunft aber nicht mehr als Manager zur Verfügung stehen. Er wird das Präsidentenamt von Franz Beckenbauer übernehmen.

Hoeness begeisterte - oder ärgerte - die Gesellschaft auch immer wieder mit seinen kuriosen Reden. Der Wutausbruch vor zwei Jahren an eben einer solchen Jahreshauptversammlung ist wohl den meisten Leuten noch präsent. Der ehemalige Europa- und Weltmeister schoss auch immer wieder gegen andere Bundesliga-Manager oder -Spieler Giftpfeile ab. Damit soll nun Schluss sein. Hoeness hat angetönt, dass er sich als Bayern-Präsident nach den Spielen mit Kommentaren zurückhalten will.

Hoeness' Wutrede an der Jahreshauptversammlung an die Fans im November 2007$$VIDEO$$(Video: Youtube)

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