Sean Simpson: «Hoffe, dass er seine Absage zurückzieht»
Aktualisiert

Sean Simpson«Hoffe, dass er seine Absage zurückzieht»

Nationaltrainer Sean Simpson über die Absage von Reto von Arx und warum er hofft, dass Julien Sprunger doch an der WM spielt.

von
Klaus Zaugg
Reto von Arx (hinten) wird auch in Zukunft nur für Davos in die Zweikämpfe gehen.

Reto von Arx (hinten) wird auch in Zukunft nur für Davos in die Zweikämpfe gehen.

Sie waren übers Wochenende voller Hoffnung, dass Reto von Arx in die Nationalmannschaft zurückkehrt. Warum gibt es nun doch kein Comeback?

Sean Simpson: Ja, ich hatte Hoffnung. Wir vereinbarten ein Gespräch und ich offerierte ihm, auch nach Davos zu kommen. Doch er kam zu mir nach Wädenswil und ich sagte mir: Well, wenn er von Davos runter fährt um mich zu treffen, gibt es eine Chance.

Die Zuversicht war ein Irrtum.

So ist es. Das ist sehr schade, aber ich respektiere Retos Entscheid. Ich schätze es sehr, dass er mir in einem persönlichen Gespräch unter vier Augen abgesagt hat. Er bleibt für mich einer der grössten Schweizer Spieler.

Auch Julien Sprunger hat abgesagt und nun steht sein Name doch auf ihrem Aufgebot.

Weil ich hoffe, dass er seine Absage rückgängig macht. Wir werden uns zu einem Gespräch treffen. Ich kann verstehen, dass ein Spieler nach einer so anstrengenden Saison mit Olympischen Spielen nach der Saison eine Pause braucht. Das ist nicht nur bei uns, das ist in allen Ländern so.

Gibt es keine Chance, dass Beat Forster wieder in die Nationalmannschaft zurückkehrt?

Nein. Ich habe ihm signalisiert, dass ich ihn gerne in der Mannschaft haben würde. Doch er hat ganz klar gesagt, dass es kein Comeback gibt.

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