Asylsuchende: Hoffnung auf ein besseres Leben
Aktualisiert

AsylsuchendeHoffnung auf ein besseres Leben

Egal, ob sie verfolgt wurden und unter Lebensgefahr geflohen oder nur auf der Suche nach einer sicheren finanziellen Zukunft sind: Im Verfahrenszentrum Kreuzlingen tun alle dasselbe: Warten uind hoffen.

«Ich komme aus Guinea und bin das erste Mal hier», sagt der Asylbewerber Marcel. Doch bereits bei der ersten Anhörung stellt der Beamte vom Bundesamt für Migration fest, dass der Afrikaner nicht die Wahrheit spricht. Mentor stammt aus dem Kosovo und lebte jahrelang in Deutschland, wo er straffällig wurde. Nun stellt er in der Schweiz bereits zum dritten Mal einen Antrag auf Asyl.

Auch Francine von der Elfenbeinküste hofft, in der Schweiz bleiben zu dürfen. Sie habe in ihrem Heimatland aus Verzweiflung Rebellen getötet und nun sei ihr Leben in Gefahr.

Reporter Hanspeter Bäni erhielt die seltene Gelegenheit, den Alltag hinter den Mauern des Empfangs- und Verfahrenszentrums Kreuzlingen zu dokumentieren. Entstanden ist ein Film über den schwierigen Entscheidungsprozess bei Asylbewerbern, die schreckliche Geschichten erzählen. Eine Herausforderung für die Angestellten des Bundesamtes für Migration, denn diese müssen die Geschichten auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen.

(Quelle: SF)

TV-TIPP:

«Hoffnung hinter Mauern» aus der Reihe «Reporter», heute (24. Juni) um 22:20 Uhr auf SF 1).

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