Hoffnung für Schweizer Tourismus
Aktualisiert

Hoffnung für Schweizer Tourismus

Der Schweizer Tourismus blickt zurück auf ein Jahr der Extreme. Daraus resultierte ein Gesamtlogiernächte-Minus von 1,4 Prozent. Für 2004 rechne man nach drei negativen Jahren mit einer Wende.

Am 7. Ferientag am Montag in Bern hielt Schmid Rückblick und Ausblick. Das Jahr 2003 sei geprägt gewesen vom Irak-Krieg, von SARS, von der anhaltenden Wirtschaftskrise in Deutschland und von einem allgemeinen rezessiven Klima. Auf der anderen Seite habe der Jahrhundertsommer Rekorde im Tagestourismus beschert.

In China habe Schweiz Tourismus den ADS (Approved Destinations Status) erhalten, der den chinesischen Gästen die Einreise in die Schweiz ab Sommer 2004 stark vereinfache, «und in Deutschland wurden wir als bestes Tourismusbüro ausgezeichnet», fasste Schmid gemäss Presseunterlagen zusammen.

Die Hotellerie habe letztes Jahr einen Rückgang von 2,8 Prozent hinnehmen müssen. Dieses Resultat sei stark geprägt durch den konjunkturbeeinflussten Geschäfts- und Seminartourismus.

Auf «natürliche Schweizer Bergwerte» setzen

Für einen Marketingfokus auf Spezialisierung und auf «die ganz natürlichen Schweizer Bergwerte» sprächen die Logiernächtezahlen der Wellnessbetriebe und der Bergorte. Hier seien im Jahr 2003 schwarze Zahlen geschrieben worden (&0,4 bzw. &0,5 Prozent).

Nach drei Jahren mit negativen Resultaten sollte sich das Resultat für das gesamte Jahr 2004 im Plusbereich bewegen, sagte der Direktor von Schweiz Tourismus an der Mitgliederversammlung weiter. Die Prognosen versprächen einen «sanften, aber bestimmten Tunraround».

Mit der Wende rechneten auch die Hauptquellmärkte Deutschland, USA und Japan. Deshalb könne in der Schweiz bereits für den Sommer ein Anstieg der Logiernächte-Zahl um 1 Prozent erwartet werden. (sda)

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