Hohe Gebühren: Basel wehrt sich gegen Studie
Aktualisiert

Hohe Gebühren: Basel wehrt sich gegen Studie

Basel-Stadt sei keine Gebühren-Hochburg, hat die Regierung gestern klargestellt: Sie nahm damit Stellung zu einer entsprechenden Studie des Gewerbeverbandes.

Regierungspräsident Christoph Eymann sagte gestern bestimmt: «Basel liegt bei der Erhebung von Gebühren im schweizerischen Mittelfeld.» Die letzte Woche veröffentlichte Studie des Gewerbeverbandes über KMU sei «unseriös» (20 Minuten berichtete).

In der Studie der Zürcher Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung wurden 28 für das Gewerbe bedeutsame Gebührenarten verschiedener Städte in der Schweiz verglichen. Dabei wurden die Gebühren in Basel stets dem günstigsten Standort gegenübergestellt: Basel war in 25 Fällen teurer als der jeweils billigste Ort. «Das gibt selbstverständlich und automatisch ein falsches Bild», ereiferte sich Wirtschaftsdirektor Ralph Lewin. Christoph Eymann betonte denn auch, dass es sich nicht «um ein wehleidiges Reagieren auf die Studie handelt, aber um die Verteidigung des Wirtschaftsstandortes Basel.»

Gewerbedirektor Peter Malama beharrte darauf: «Die Gebühren-Position Basels ist in hohem Masse verbesserungsbedürftig.»

(lvi)

Deine Meinung