Schwarzes Gold: Hoher Ölpreis spült Shell Geld in die Kasse
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Schwarzes GoldHoher Ölpreis spült Shell Geld in die Kasse

Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell hat im ersten Quartal mit fast 9 Milliarden Dollar einen prächtigen Gewinn eingefahren.

Der Umsatz von Shell legte um 9 Prozent auf 119 Milliarden Dollar zu.

Der Umsatz von Shell legte um 9 Prozent auf 119 Milliarden Dollar zu.

Der Ölkonzern Shell hat im ersten Quartal vom hohen Ölpreis profitiert. Der Gewinn ging zwar absolut leicht auf 8,72 Mrd. US-Dollar zurück. Auf vergleichbarer Kostenbasis stieg der Überschuss aber um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Der Umsatz legte um 9 Prozent auf 119 Mrd. Dollar zu. Es sei davon auszugehen, dass der Ölpreis in den nächsten Monaten starken Schwankungen unterworfen sei, teilte der Ölkonzern am Donnerstag mit. Nachdem Ende 2011 niedrigere Gaspreise das Ergebnis des Konzerns stark belastet hatten, konnte Shell dies nach eigenen Angaben mit neuen Projekten wettmachen. Es gebe weiter eine starke Nachfrage nach Energie, sagte Konzernchef Peter Voser, ein Schweizer. Die Schwankungen seien aber wegen wirtschaftlicher und politischer Einflüsse hoch. Das Gasgeschäft in Nordamerika bleibe genauso wie das Raffineriegeschäft schwierig.

Erste Dividendenerhöhung seit 2009

In Afrika hat Shell sein Engagement ausgebaut und diese Woche sein Angebot für den Öl- und Gas-Förderer Cove Energy erhöht. Die von 195 auf 220 Pence je Aktie angehobene Offerte bewertet das afrikanische Unternehmen mit 1,12 Milliarden Britischen Pfund (1,64 Mrd. Fr.), hiess es.

Shell will sich im laufenden Jahr von Geschäften im Wert von 4 Mrd. Dollar trennen. Jüngst war noch von 2 bis 3 Mrd. Dollar die Rede. Als Dividende will Shell im ersten Quartal einen Cent mehr als im Vorjahreszeitraum und damit 43 Pence auszahlen. Dies ist die erste Dividendenerhöhung seit 2009. Die Shell-Aktie legte am Donnerstag leicht zu.

(sda)

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