Aktualisiert 20.06.2008 08:04

US-AirlinesHoher Ölpreis vereint Rivalen

Die hohen Treibstoffkosten machen Unmögliches möglich: US-Airlines rücken enger zusammen. Continental und United intensivieren ihre Zusammenarbeit.

Die hohen Kosten für Treibstoff treffen die US-Fluggesellschaften auch wegen dem schwachen Dollar besonders hart. Sie taumeln regelrecht in die Krise. Delta und American Airlines schränken die Inlandsflüge ein und United Airlines will bis zu 1600 Stellen streichen. Offenbar reicht dies noch nicht. Denn jetzt hat United eine umfassende Zusammenarbeit mit Continental angekündigt, berichtet «Sueddeutsche.de». Die beiden Konzerne wollen die Streckennetze weltweit verknüpfen und erhoffen sich dadurch Kosteneinsparungen. Ursprünglich soll man sich sogar eine Fusion überlegt haben. Aus unternehmensnahen Kreisen heisst es, dass die Gespräche im April eingestellt worden seien.

Star Alliance profitiert

Die Star Alliance, zu der auch die Lufthansa und damit die Swiss gehören, dürfte von dieser Entscheidung profitieren. Continental wird, um überhaupt mit United zusammenarbeiten zu können, das Bündnis Sky Team (u.a. Aeroflot, Air France/KLM) verlassen und der Star Alliance beitreten.

(scc/rmd)

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