Hoher Prämienanstieg in der Zentralschweiz
Aktualisiert

Hoher Prämienanstieg in der Zentralschweiz

Die Krankenkassenprämien in der Zentralschweiz gehören gesamtschweizerisch gesehen weiterhin zu den billigeren. Sie verteuern sich aber stärker als im Landesdurchschnitt.

Die Monatsprämie 2005 (inklusive Unfall, Franchise 300 Franken) beträgt im Schweizer Durchschnitt für eine erwachsene Person über 26 Jahren 290,22 Franken. Dies entspricht einem Aufschlag von 3,7 Prozent.

In der Zentralschweiz weist der Kanton Luzern die teuerste Durchschnittsprämie aus. Sie liegt bei 235,77 Franken und damit 54,45 Franken unter dem Schweizer Schnitt. Der Abstand zum teuersten Kanton (Genf) beträgt gar 175,08 Franken.

Luzern gehört mit seiner Durchschnittsprämie zu den neun günstigsten Kantonen der Schweiz. Schwyz ist mit 235,39 Franken unwesentlich billiger. In Zug muss im Schnitt 233,48 Franken bezahlt werden.

Günstiger ist Uri mit 215,23 Franken. Ob- und Nidwalden sind mit 206,98 Franken respektive 201,39 Franken am billigsten. Nur in Appenzell Innerrhoden ist die Prämie mit 193,26 Franken noch tiefer.

Teils hohe Aufschläge

Die Durchschnittsprämie verteuert sich in der Zentralschweiz zwischen 4,3 Prozent (Luzern, Uri) und 5,1 Prozent (Zug). Im Landesschnitt beträgt der Aufschlag nur 3,7 Prozent, Spitzenreiter ist St. Gallen mit 5,3 Prozent.

Auch bei den Prämien für Jugendliche und Kinder sind die Aufschläge in der Zentralschweiz grösser als im Durchschnitt. Bei den Kindern können acht Kantone die Prämien senken. In den sechs Zentralschweizer Kantonen gibt es dagegen Aufschläge.

In Luzern verteuert sich die Kinderprämie um satte 2,6 Prozent. Mit 58,36 Franken liegt die Prämie aber noch immer deutlich unter dem Landesschnitt von 71,96 Franken (&0,2 Prozent).

(sda)

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