Drei statt zwei Buchstaben: «Hoi» ist die Schweizer Antwort auf «Yo»
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Drei statt zwei Buchstaben«Hoi» ist die Schweizer Antwort auf «Yo»

Mit der Messaging-App «Yo» hat sich ein US-Start-up Investitionen von einer Million Dollar gesichert. Nun wollen Schweizer Entwickler mit «Hoi» auf den Erfolgszug aufspringen.

von
tob
«Wir nehmen das Projekt nicht todernst, aber wir wollen schon mal schauen, ob uns die Leute nutzen», sagt einer der Macher von «Hoi».

«Wir nehmen das Projekt nicht todernst, aber wir wollen schon mal schauen, ob uns die Leute nutzen», sagt einer der Macher von «Hoi».

«Yo» ist die wohl minimalistischste Messaging-App in den Download-Stores. Seit einigen Wochen sorgt das Programm für Aufsehen, da deren Entwickler innerhalb kurzer Zeit eine Million US-Dollar in Risikokapital generieren konnten. Mit «Hoi» liefert ein Schweizer Entwickler-Team nun die helvetische Antwort auf «Yo». Die App unterscheide sich grundlegend vom amerikanischen Pendant. «Während ?Yo? nur eine englische Zwei-Buchstaben-Nachrichten darstellen kann, sind wir in der Lage, Nachrichten auf ?Schwiizerdütsch? mit gesamt drei Buchstaben zu zeigen», sagt Moritz Adler von «Hoi».

Genau wie das US-Vorbild wurde auch die Schweizer Version mit wenig Aufwand programmiert. Dahinter steckt Aaron Scheib, ein Student der Universität Zürich. Seit kurzem steht der Schweizer Messenger für Android kostenlos zum Download bereit. Eine Version für iOS soll in Kürze folgen.

Obwohl das englische Original für viel Furore sorgte, liess das Programm die meisten Nutzer mit einem Kopfschütteln zurück. «Yo» wurde auch als «dümmste App der Welt» bezeichnet. Die Schweizer Entwickler beschreiben ihre Alternative darum auch mit einem Augenzwinkern. «Wir nehmen das Projekt nicht todernst, aber wir wollen schon mal schauen, ob uns die Leute nutzen», sagt Adler. Nach dem Release der iOS-App denkt er bereits über Expansionspläne nach. «Für Deutschland planen wir ?Servus? (Bayern), ?Moin? (Hamburg) und ?Ey? (Berlin)», so Adler.

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