National LeagueZSC gewinnt lange zerfahrenes Zürichsee-Derby

Die Lions siegen auch in der zweiten Partie nach der Quarantäne. Bald-NHL-Stürmer Pius Suter trifft zum ersten Mal seit seiner Rückkehr.

ZSC Lions
5 : 3
SC Rapperswil-Jona Lakers
1 / 6
In einem lange Zeit zerfahrenen Spiel bodigen die ZSC Lions die Lakers. Die Zürcher setzen sich 5:3 durch.

In einem lange Zeit zerfahrenen Spiel bodigen die ZSC Lions die Lakers. Die Zürcher setzen sich 5:3 durch.

Bild: Freshfocus
Nach dem Kaltstart reagieren die ZSC Lions postwendend. Krüger lenkt erfolgreich ab. Danach lassen die Lions lange nichts anbrennen.

Nach dem Kaltstart reagieren die ZSC Lions postwendend. Krüger lenkt erfolgreich ab. Danach lassen die Lions lange nichts anbrennen.

Bild: Freshfocus
Den Lakers will nach dem Blitzstart in die Partie lange nichts mehr gelingen. Erst in den Schlussminuten zeigen die Rosenstädter eine Reaktion, diese kommt allerdings zu spät.

Den Lakers will nach dem Blitzstart in die Partie lange nichts mehr gelingen. Erst in den Schlussminuten zeigen die Rosenstädter eine Reaktion, diese kommt allerdings zu spät.

Bild: Freshfocus

Es stand 1:1 im Mitteldrittel, als Hollenstein den Puck in der neutralen Zone bekommt. Er kann ihn aber nicht schön mitnehmen, verlangsamt den Angriff, schickt dann aber Bodenmann, der ohne grosse Gegenwehr in die Zone der Lakers fährt. Er legt quer und Pius Suter lässt Goalie Bader keine Chance. Es ist das erste Tor des künftige NHL-Stürmers seit seiner Rückkehr zu den ZSC Lions - und ein wichtiges beim 5:3-Sieg gegen Rapperswil. Es war bezeichnend für die Partie, dass am Anfang des Tores die suboptimale Puckannahme stand. Beide Teams erlaubten sich viele Fehler, viele unpräzise Aktionen, die vor allem im Mitteldrittel zu vielen Icings auf beiden Seiten führten.

Nach der Führung drehten die Zürcher auf. Die Vorentscheidung fiel dann kurz nach Beginn des Schlussdrittels, als sich Roe durch die Lakers-Abwehr tankte und das 3:1 erzielte. Zum Schluss wurde es nochmals ganz heiss, die Lakers konnte ohne Goalie noch auf 3:4 verkürzen.

Zu Beginn der Partie waren es die Gäste, die einen Blitzstart hinlegten. Doch das Tor nach dem ersten Angriff wurde aberkannt, das zweite durch Moses zählte dann doch. Die Lions konnte aber nur vier Minuten später in ihrem ersten Powerplay durch Krueger ausgleichen.

Biel gewinnt Berner Derby

Im Berner Derby gewinnt Biel gleich 4:1 gegen die SCL Tigers. Nach einem torlosen ersten Drittel steigerten sich die Seeländer im Mitteldrittel. Cunti, Rajala und Pouliot bringen sie 3:0 in Führung.(

Ambri schlägt Genf-Servette

Die Biancoblu erringen gegen Servette ihren dritten Sieg. Die Tessiner gewinnen dank Toren von Fora und Nättinen 2:1 und bleiben deshalb vor den Bielern auf dem 9. Rang. Für Servette ist es die zweite Niederlage innerhalb von 24 Stunden. (ets)

Telegramme:

ZSC Lions – Rapperswil-Jona Lakers 5:3 (1:1, 1:0, 3:2)

50 Zuschauer. – SR Urban (AUT)/Nikolic (AUT), Altmann/Dreyfus. – Tore: 4. Moses 0:1. 8. Krüger (Geering, Pius Suter/Powerplaytor) 1:1. 33. Pius Suter (Bodenmann, Hollenstein) 2:1. 41. (40:27) Roe (Andrighetto) 3:1. 54. Moses (Cervenka) 3:2. 56. Sigrist 4:2. 59. (58:25) Clark (Egli, Moses) 4:3 (ohne Torhüter). 60. (59:59) Hollenstein 5:3 (ins leere Tor). – Strafen: je 3mal 2 Minuten.

ZSC Lions: Waeber; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Morant; Chris Baltisberger, Roe, Andrighetto; Pettersson, Krüger, Sigrist; Bodenmann, Pius Suter, Hollenstein; Pedretti, Prassl, Roman Wick; Simic.

Rapperswil-Jona Lakers: Bader; Egli, Randegger; Sataric, Maier; Vukovic, Dufner; Wetter; Clark, Cervenka, Schweri; Moses, Rowe, Lehmann; Jeremy Wick, Dünner, Eggenberger; Loosli, Ness, Lhotak.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Capaul, Diem (alle verletzt), Rossi und Schäppi (beide krank), Rapperswil-Jona Lakers ohne Payr (verletzt). Rapperswil-Jona Lakers von 57:33 bis 58:25 und ab 58:38 ohne Torhüter.

Biel – SCL Tigers 4:1 (0:0, 3:0, 1:1)

1 Zuschauer. – SR Tscherrig/Mollard, Schlegel/Steenstra. – Tore: 23. Cunti (Fuchs/Powerplaytor) 1:0. 25. Rajala (Fuchs) 2:0. 38. Pouliot (Hofer, Nussbaumer/Powerplaytor) 3:0. 48. Hofer (Moser) 4:0. 57. Flavio Schmutz (Earl) 4:1. – Strafen: 7mal 2 plus 5 Minuten (Brunner) plus Spieldauer (Brunner) gegen Biel, 5mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.

Biel: van Pottelberghe; Kreis, Moser; Lindbohm, Fey; Rathgeb, Forster; Schläpfer, Sartori; Fuchs, Pouliot, Rajala; Brunner, Cunti, Künzle; Hofer, Nussbaumer, Hügli; Kohler, Gustafsson, Kessler.

SCL Tigers: Punnenovs (21.-23. Stettler); Blaser, Brannström; Glauser, Leeger; Grossniklaus, Schilt; Huguenin, Lardi; Earl, Maxwell, Berger; Sturny, Flavio Schmutz, Julian Schmutz; Dostoinov, Diem, Neukom; Andersons, In-Albon, Kuonen.

Bemerkungen: Biel ohne Lüthi, Tanner, Ullström und Ulmer (alle verletzt), SCL Tigers ohne Erni, Zaetta (beide krank) und Salzgeber (verletzt). SCL Tigers ab 58:43 ohne Torhüter.

Ambri-Piotta – Genève-Servette 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)

30 Zuschauer. – SR Stricker/Staudenmann, Gnemmi/Pitton. – Tore: 20. (19:40) Fora (Grassi, Nättinen) 1:0. 31. Nättinen (Fora, Zwerger/Powerplaytor) 2:0. 45. Karrer (Omark, Fehr) 2:1. – Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 plus 5 Minuten (Tömmernes) plus Spieldauer (Tömmernes) gegen Genève-Servette.

Ambri-Piotta: Conz (45. Ciaccio); Fora, Ngoy; Hächler, Fischer; Fohrler, Pezzullo; Zaccheo Dotti; Nättinen, Flynn, Zwerger; Rohrbach, Novotny, Kneubuehler; Trisconi, Kostner, Grassi; Dal Pian, Goi, Neuenschwander; Mazzolini.

Genève-Servette: Manzato; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Mercier; Smirnovs, Fehr, Winnik; Damien Riat, Vermin, Omark; Moy, Richard, Rod; Arnaud Riat, Berthon, Vouillamoz; Fritsche.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, D’Agostini, Isacco Dotti, Horansky, Incir und Müller (alle verletzt), Genève-Servette ohne Miranda und Patry (beide verletzt). Genève-Servette ab 57:59 ohne Torhüter.

Tabelle:

1. Fribourg-Gottéron 12/24. 2. ZSC Lions 13/23. 3. Lausanne 10/22. 4. Zug 10/22. 5. Genève-Servette 10/19. 6. Lugano 9/17. 7. Rapperswil-Jona Lakers 13/17. 8. Ambri-Piotta 14/14. 9. Bern 12/13. 10. Biel 11/12. 11. SCL Tigers 10/8. 12. Davos 8/7.

Deine Meinung

Das Spiel ist aus. Der ZSC entscheidet das Zürichsee-Derby für sich.

60'

5 : 3

Tor für den ZSC! Der Treffer fällt in letzter Sekunde ins leere Tor.

60'

Lakers scheitern

Die Lakers machen Druck, doch Roe kann die Scheibe unter Waeber schieben und sie so blockieren.

59'

4 : 3

Anschlusstreffer für die Lakers! Clark trifft.

58'

Leeres Tor bei den Lakers

Bader geht aus dem Tor, es kommt der sechste Feldspieler.

57'

Tomlinson (Lakers) nimmt ein Timeout und mobilisiert für die Schlussoffensive seine besten Kräfte.

56'

4 : 2

Tor für den ZSC! Sigrist trifft und stellt die Zweitore-Führung wieder her.

55'

3 : 2

Tor für die Lakers! Moses wird kaum bedrängt und kommt über die Mittelzone mit Schwung ins Zürcher Drittel. Mit einem scharfen Schuss trifft er an Waeber vorbei ins Tor.

54'
2'

Nur wenige Augenblicke später herrscht vor dem Zürcher Tor viel Verkehr. Dünner bringt seinen Gegenspieler regelwidrig zu Fall und muss dafür zwei plus zwei Minuten raus.

54'
2+2'

Die Zürcher verwalten das Spiel nach Belieben, kommen zu guten Tormöglichkeiten. Bader kann abwehren, aber die Scheibe nicht sichern. Die Lions stochern nach, dann brechen die Schiedsrichter ab, da Bader die Scheibe sichern kann. Daraufhin entladen sich erstmals im Spiel Emotionen. Rapperswiler und Zürcher geraten aneinander. Suter (ZSC) muss wegen übertriebener Härte zwei Minuten auf die Strafbank.

52'

Lions überstehen Strafe problemlos

Die Lakers bleiben in Überzahl inoffensiv. Die Zürcher kommen gar in Unterzahl zu einer guten Tormöglichkeit. Andrighetto vergibt eine klare 2-gegen-1-Möglichkeit.

49'
2'

Noreau schiesst von der blauen Linie. Pettersson sorgt vor dem Tor für Verkehr, behindert dabei aber Bader. Dafür gibt es zwei Minuten. So erhalten die Lakers eine Chance auf den Anschlusstreffer.

49'

Wick scheitert an Bader

Die Rosenstädter suchen die Offensive und müssen daher hinten öffnen. Das nützen die Zürcher bei Scheibengewinn umgehend aus. Mit einem schnellen Pass finden die Lions Wick. Dieser scheitert an Bader.

48'

Lakers weiter inoffensiv

Die Lakers kommen mit Schwung in das Zürcher Drittel. Moses wirbelt vor dem Zürcher Tor, findet aber keinen freien Mitspieler. Sein Zuspiel in die Mitte wird abgefangen. Zürich kontert.

46'

ZSC weiter am Drücker

Der ZSC kommt immer wieder mit Tempo ins Drittel der Lakers und zu Chancen. Die Rosenstädter bekunden in der Verteidigung grosse Mühe, lassen den Zürchern viel Eis. Besonders die Reihe um Chris Baltisberger wirbelt im Drittel der Lakers, hat Puck und Gegner gut unter Kontrolle. Gering bringt den Puck in die Mitte, Baltisbergers Ablenker geht daneben.

44'

ZSC stürmt weiter

Der ZSC macht weiter Druck. Bader muss immer wieder eingreifen. Die Rosenstädter kommen kaum mehr zu Chancen, müssen viel verteidigen und wirken dabei nicht sattelfest.

41'

3 : 1

Tor für den ZSC! Roe zeigt nach wenigen Sekunden im Schlussdrittel einen herrlichen Antritt, tankt sich technisch stark durch die Rapperswiler Abwehr und zieht ab. Bader kann den Schuss nicht abwehren. Mit dem ersten Angriff im Schlussdrittel erhöhen die Zürcher.

Das Schlussdrittel läuft.

Die weiteren Resultate im Überblick

Ambri baut Führung aus: Die Leventiner kommen zu einem weiteren Treffer. Torschütze ist Nättinen. Der Finne trifft in der 31. Minute in Überzahl. Spielstand nach 40 Minuten: 2:0 für die Biancoblu.

Biel geht klar in Führung: Nach einem torlosen ersten Drittel setzen sich die Bieler im Mitteldrittel mit drei Toren ab. Cunti, Rajala und Pouliot treffen. Langnau zeigt noch keine Reaktion.

Knappe Führung für den ZSC

In der Startphase des zweiten Drittels ist das Spiel zerfahren. Beide Teams begehen viele Fehler, können von Fehlern des Gegners aber nicht profitieren. Der ZSC übernimmt zunehmend das Spieldiktat und kommt zu einigen Chancen. Die Lakers kommen mit schnellen Gegenstössen zwar einige Male in die Zone des ZSC, dann bleibt der Abschluss aber aus, der entscheidende Pass kommt nicht an. Bei den Zürchern präzisieren sich die Angriffe hingegen zunehmend. Nach 33 Minuten vollstreckt Suter einen gut vorgetragenen Angriff der Zürcher und bringt mit seinem präzisen Abschluss die Lions in Führung. Die Rosenstädter versuchen, zu reagieren, bleiben aber immer wieder am Gegner hängen. In den Schlussminuten des Drittels kommen die Lions dem dritten Treffer sehr nah. Die Lakers überstehen die Druckphase.

4 Kommentare
Kommentarfunktion geschlossen

Dan

21.11.2020, 22:30

Endlich! Wenn nicht gegen Langnau, gegen wen dann...

Lord Felber

21.11.2020, 21:58

Eine klare Führung gibt es bei der Domina!

Romina

21.11.2020, 21:55

Moses ist mein Mentor !