Aktualisiert

Hollenstein statt Fuhrer

Die Bürgerinitiative Fluglärmsolidarität verlangt, dass der neue Finanzdirektor Hans Hollenstein statt die Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer den Kanton Zürich beim Bund im SIL-Prozess vertritt.

Fuhrer nehme nicht die Interessen des gesamten Kantons Zürich wahr, sondern lediglich jene der Südregion. Übrige Flughafenregionen wie der Osten würden von Fuhrer «systematisch diskriminiert und benachteiligt», schreibt die Bürgerinitiative in einem Brief an Bunderat Leuenberger, das Bundesamt für Zivilluftfahrt und den Zürcher Regierungsrat.

Es gehe nicht an, dass der Kanton Zürich als «meistbetroffener» bei der Erarbeitung des Sachplans Infrastuktur der Luftfahrt allein durch Fuhrer vertreten werde, wird kritisiert. Die SVP- Politikerin sei befangen.

Nach Ansicht der Bürgerinitiative würde der Winterthurer CVP- Mann Hollenstein «für eine nicht diskriminierende, faire und ausgewogene Fluglärmpolitik» eintreten. Nur mit ihm lasse sich ein Fiasko verhindern.

(sda)

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