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«Zorn der Titanen»Hollywood und die kämpfenden Götter

Wer hätte das gedacht: Trotz vernichtender Kritiken zu «Kampf der Titanen» mauserte sich der erste Teil der gött­lichen Monsterschlacht zu einem Kassenschlager und spielte weltweit eine halbe Milliarde Dollar ein.

von
phz
Krieg der Götter: Andromeda (Rosamund Pike) zieht gegen die Titanen in den Kampf.

Krieg der Götter: Andromeda (Rosamund Pike) zieht gegen die Titanen in den Kampf.

Kein Wunder, schickt Hollywood den Halbgott Perseus erneut in den Kampf. Zwar führt er seit seinem Sieg gegen den Mega-Kraken ein Leben als Fischer und alleinerziehender Vater. Doch die Götter kämpfen mit den Titanen weiterhin um die Vorherrschaft und verlieren immer mehr an Terrain – Titanen-Boss Kronos stellt sich dem Götter-Triumvirat aus Zeus, Hades und Poseidon entgegen. Man sieht, es ist viel los – erst recht als Hades Zeus in die Unterwelt entführt. Gemeinsam mit der Kriegerkönigin Andromeda begibt sich Perseus daraufhin selbst ins Herz der Unterwelt.

Gigantische Computereffekte

Der Vorteil von kämpfenden Göttern liegt auf der Hand: Die Action muss nicht glaubwürdig sein. Und so kriechen hier Monster aus Feuerbällen hervor und ganze Bergkuppen werden mit einer Handbewegung abrasiert. Das ist natürlich sinnentleerter Schund.

Doch nicht nur die Götter auf der Leinwand geben alles – auch die Schöpfer an den Computern machten einen sehr ­guten Job. Kreaturen, Effekte und Landschaften schauen nicht lächerlich, sondern cool aus.

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