USA – Holpriger Start für Trumps Internetplattform «Truth Social»
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USAHolpriger Start für Trumps Internetplattform «Truth Social»

Weil er vor einem Jahr von Facebook und Twitter verbannt wurde, hat Donald Trump ein eigenes soziales Netzwerk auf den Markt gebracht. Zum Start von «Truth Social» erwartete die Nutzer vor allem aber lange Wartezeiten.

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«Truth Social» heisst die App des Ex-Präsidenten, der während seiner Amtszeit erwiesenermassen über 30’000 Mal gelogen hat.

«Truth Social» heisst die App des Ex-Präsidenten, der während seiner Amtszeit erwiesenermassen über 30’000 Mal gelogen hat.

AFP
Zum Start der Plattform erwartete Nutzerinnen und Nutzer aber vor allem eines: lange Wartezeiten.

Zum Start der Plattform erwartete Nutzerinnen und Nutzer aber vor allem eines: lange Wartezeiten.

REUTERS
Auf Twitter und Facebook kann Trump seine Meinung seit einem knappen Jahr nicht mehr teilen.

Auf Twitter und Facebook kann Trump seine Meinung seit einem knappen Jahr nicht mehr teilen.

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Darum gehts

  • Nachdem er auf Twitter und Facebook verbannt worden war, hat der Ex-Präsident sein eigenes Social-Media-Portal gestartet.

  • «Truth Social» soll das neue Sprachrohr von Trump werden, der während seiner Amtszeit über 30’000 Mal gelogen hat.

  • Beim Launch von «Truth Social» kam es aber zu diversen Problemen.

Donald Trumps eigene Online-Plattform hat am Montag einen holprigen Start hingelegt. Zwar war das Interesse an der Truth Social genannten App gross, doch stiessen Nutzer und Nutzerinnen beim Versuch, sie herunterzuladen, auf Fehlerverweise oder wurden auf eine Warteliste gesetzt. Bis Ende März soll die App laut dem Unternehmen Trump Media and Technology Group (TMTG) vollständig einsatzfähig sein. Von ihr erhofft sich der Ex-Präsident ein Comeback in den Online-Netzwerken.

Am Montagmorgen führte «Truth Social» die Rangliste der am häufigsten heruntergeladenen Apps im US-App-Store von Apple an und schlug damit Plattformen wie Tiktok, Youtube und Instagram. Doch gab es beim Versuch, die App herunterzuladen, erhebliche Probleme. Dies führte bei einigen Nutzern und Nutzerinnen von Twitter, wo Trump im Januar 2021 gebannt wurde, zu Spott.

Mehrere Nutzer und Nutzerinnen erhielten die Meldung: «Etwas ist schiefgelaufen. Bitte versuchen Sie es erneut.» Ein AFP-Journalist erhielt die Nachricht, dass er «aufgrund der grossen Nachfrage» auf eine Warteliste gesetzt worden sei. «Wir lieben Sie, und Sie sind für uns nicht nur eine Nummer», hiess es. «Aber Ihre Nummer auf der Warteliste lautet: #170.174.»

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(AFP/pme)

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