Hombrechtiker Koma-Prügler gesteht
Aktualisiert

Hombrechtiker Koma-Prügler gesteht

Einer der beiden Inhaftierten, die nach dem gewalttägigen Streit in Hombrechtikon ZH verhaftet wurden, hat ein Geständnis abgelegt. Der 18-Jährige hatte sein 16-jähriges Opfer mit einem Schlag auf den Kopf lebensgefährlich verletzt.

Der junge Erwachsene habe die Tat vor dem Haftrichter gestanden, bestätigte Staatsanwalt Daniel Eberle eine Meldung der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Freitag. Beim Täter handle es sich um einen in der Region wohnhaften Schweizer.

Laut Eberle schlug er sein Opfer mit einem harten Gegenstand. Worum es sich dabei handelte, stehe noch nicht genau fest. Das 16- jährige Opfer erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und liegt noch immer im künstlichen Koma.

Die Umstände und der eigentliche Grund für die gewalttätige Attacke sind Gegenstand weiterer Abklärungen. Der Geständige bleibt deshalb laut Staatsanwalt Eberle vorläufig in Untersuchungshaft. Ermittelt werde wegen schwerer Körperverletzung.

Zwar liegen laut Eberle die Ergebnisse der Blutprobe noch nicht vor. Doch gemäss den Aussagen des 18-Jährigen gehen die Behörden davon aus, dass weder Alkohol- noch Drogenkonsum eine wesentliche Rolle gespielt haben.

Der zweite Verhaftete, ein noch nicht ganz 18-jähriger Jugendlicher, wurde aus der Untersuchungshaft entlassen. Laut Jugendanwalt Peter Ragaz könne dessen Mittäterschaft ausgeschlossen werden.

Zur Auseinandersetzung war es in der Nacht auf Sonntag auf dem öffentlichen Grillplatz Bochslen in Hombrechtikon gekommen. Eine Gruppe Jugendlicher aus Stäfa ZH hatte mit Jugendlichen aus Hombrechtikon Streit bekommen.

(sda)

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