Krieg im Netz: «Homepage-Asyl» für georgischen Präsidenten in USA
Aktualisiert

Krieg im Netz«Homepage-Asyl» für georgischen Präsidenten in USA

Die Website des georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili ist nach Hackerangriffen zu einem Provider in den USA umgezogen. Die ursprünglichen Server in Georgien seien am Wochenende von Russen mit Angriffen überschwemmt und blockiert worden.

Das sagt Nino Doijashvili, die Chefin des in Atlanta ansässigen Hosters Tulip Systems. Die in Georgien geborene Doijashvili machte in ihrer Heimat Urlaub, als am Freitag die Kämpfe begannen.

Sie bot der Regierung sofort ihre Hilfe an, um die Websites president.gov.ge und die eines georgischen Fernsehsenders, rustavi2.com, auf die Server ihrer Firma zu verlegen. Doijashvili sagte telefonisch, die Hackerangriffe könnten nach Moskau und St. Petersburg zurückverfolgt werden.

Auch der polnische Staatspräsident Lech Kaczynski stellte Saakaschwili Platz auf seiner englischsprachigen Website zur Verfügung. Kaczynski erklärte, die «russische Föderation blockiert georgische Internetportale». (dapd)

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