GoogleMaps: Homo-Ehen: Gegner mit Google Maps geoutet
Aktualisiert

GoogleMapsHomo-Ehen: Gegner mit Google Maps geoutet

Name und Wohnort von Spendern, die sich in Kalifornien gegen Homo-Ehen einsetzen, wurden anonym auf GoogleMaps veröffentlicht.

Politaktivisten in Kalifornien haben öffentlich zugängliche Spendenregister mit Google Maps als Mashup zusammengemixt. Um die persönlichen Daten von Spendern herauszufinden, braucht man kein Hacker zu sein. Damit Transparenz bei politischen Kampagnen gewährleistet ist, müssen laut kalifornischem Spendengesetz der Name, die Höhe der Spende, verknüpft mit einer ungefähren Verortung durch die Postleitzahl des Spenders frei zugänglich sein.

Diese Daten fügten anonyme Aktivisten in einem Mashup mit Google Maps zusammen. In der Folge erhielten mehrere der demaskierten Spender laut der «New York Times» Drohmails. Für die umstrittene Kampagne wurden insgesamt 40 Millionen Dollar gespendet.

(mbu)

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