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Homo-Kuss versetzt Italien in Rage

Rom Ein leidenschaftlicher Kuss zweier Homosexueller vor dem Kolosseum in Rom hat Italien in Erregung versetzt.

Wie italienische Zeitungen am Samstag berichteten, nahm zunächst die Polizei Anstoss an dem nächtlichen Treiben.

Carabinieri schritten ein, nahmen die beiden 27 und 35 Jahre alten Männer mit auf die Wache und verhörten sie. Während das männliche Liebespaar von einem «ganz normalen Kuss auf den Mund» sprach, sahen die Ordnungshüter darin «eine obszöne Szene in der Öffentlichkeit».

Doch der Fall zieht weitere Kreise: Die nationale Homosexuellen- Vereinigung ist empört und rief zu einem öffentlichen «Kiss in» der Schwulen und Lesben auf. Dagegen versucht Gesundheitsministerin Livia Turco, die Wogen zu glätten.

Sie hofft, «dass man sich bei den jungen Männern entschuldigt». Die Ministerin ist der Meinung, «in einem normalen Land dürfen solche Sachen einfach nicht passieren».

(sda)

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