Aktualisiert 24.05.2007 10:30

Honda-Chef erpresst Grossbritannien

Der japanische Autobauer Honda will in Grossbritannien erst dann wieder investieren, wenn das Land den Euro einführt.

«Wir dachten, dass Grossbritannien in Europa ist, aber sein Widerwillen, sich dem Euro anzuschliessen, ist ein grosses Problem», sagte Honda-Präsident Takeo Fukui. Honda habe nicht vor, das britische Werk Swindon auszubauen, solange Grossbritannien nicht den Euro übernehme.

Anderenfalls aber «könnten wir unsere Meinung ändern», sagte der Honda-Chef. Aber auch den Rückzug aus der Produktion in Grossbritannien plant das Unternehmen nicht. Das Land ist laut Fukui ein grosser Absatzmarkt. Honda wolle die vorhandenen Anlagen in Swindon voll auslasten.

(sda)

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