Millionen-Strafe: Honda diskriminierte Minderheiten
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Millionen-StrafeHonda diskriminierte Minderheiten

Schwarze bezahlten am meisten: Honda machte Minderheiten schlechtere Finanzierungsangebote beim Autokauf. Dafür müssen die Japaner nun eine Entschädigung zahlen.

von
hae
Schlecht beraten: Afroamerikaner zahlten 250 Dollar mehr an Zinsen, bei Latinos waren es 200 Dollar und bei Asiaten mehr als 150 Dollar zusätzlich zu weissen Käufern. (28. Juli 2004)

Schlecht beraten: Afroamerikaner zahlten 250 Dollar mehr an Zinsen, bei Latinos waren es 200 Dollar und bei Asiaten mehr als 150 Dollar zusätzlich zu weissen Käufern. (28. Juli 2004)

Der japanische Autohersteller Honda ist zu einer Strafe von 25 Millionen Dollar verdonnert worden, weil er Minderheiten in den USA bei Finanzierungsangeboten für den Autoverkauf diskriminierte. Schwarze, Hispanischstämmige und Asiatischstämmige zahlten mehr Zinsen.

Die American Honda Finance Corporation habe den Kunden aus diesen Minderheiten grundsätzlich schlechtere Finanzierungsangebote gemacht, teilten das US-Justizministerium sowie die zuständige Konsumentenschutzbehörde am Dienstag in Washington mit.

Afroamerikaner zahlten demnach mehr als 250 Dollar mehr an Zinsen als weisse Käufer, bei Latinos waren es gut 200 Dollar mehr und bei Asiaten mehr als 150 Dollar zusätzlich. Honda soll nun den Betroffenen insgesamt 24 Millionen Dollar an Entschädigung zahlen. Die übrige Million geht an ein Finanzberatungsprogramm für Minderheiten. (hae/sda)

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