Aktualisiert 02.03.2019 17:00

Auto-Salon Genf 2019Honda e – unser Star beim Auto-Salon 2019

Ende Jahr beginnt Honda mit der Produktion des coolsten Stromers. In Genf steht der seriennahe Prototyp – unser erstes Highlight am Auto-Salon 2019.

von
lab
2.3.2019
Elektro-Stadtflitzer mit über 100 PS   der Honda e kommt Anfang 2020.

Elektro-Stadtflitzer mit über 100 PS der Honda e kommt Anfang 2020.

Honda

Zwar bezeichnen die Japaner den Honda e noch als «Prototype», doch beim Showstopper in Genf handelt es sich um eine sehr seriennahe Version des künftigen Elektro-Stadtflitzers. Der soll ab Ende 2019 produziert werden und ab 2020 auf die Strassen rollen.

Ja, auch Honda spielt mit dem emotionalen Thema und lässt die Interessierten lange warten, zumal die erste Studie schon 2017 bei der IAA in Frankfurt gezeigt worden ist. Doch aus dem damaligen Urban EV ist nun eben der Honda e geworden. Und der glänzt noch immer mit den selben Werten: Ein bisschen Retro aussen (in Erinnerungen an den ersten Honda Civic) und viel Zukunft innen und unter dem Blech.

Eigenständige Elektro-Plattform

Im Gegensatz zu viele Konkurrenten steht der kleine Stadtflitzer auf einer neuentwickelten E-Plattform, auf dem vom kleinen SUV bis zum Roadster in Zukunft alles elektrisiert werden soll. Positiv: Die Japaner beschränken die Reichweite auf rund 200 Kilometer und verzichten dafür auf schwere Batteriepacks. Die Akkus werden laut Honda «innerhalb von 30 Minuten zu 80 Prozent gefüllt sein». Also vor dem Einkauf einstöppseln, nach dem Einkauf gut geladen wegfahren. Das Laden geschieht per CCS2-Stecker, die Buchse versteckt sich hinter einer schwarzen Klappe auf der Fronthaube, das Laden wird aber auch an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose möglich sein.

Kein Verzicht auf Fahrspass

Ob die Japaner am Salon mehr Details zur Technik veröffentlichen werden, weiss man noch nicht. Aber die «über 100 PS und über 300 Newtonmeter Drehmoment» machen schon mal Lust. Insbesondere, weil der knapp vier Meter lange Würfel auf Heckantrieb setzt. Aber billig wird der E-Mini nicht, denn die Japaner vergleichen das Auto unverhohlen mit Apples iPhone oder iPad. Macht irgendwie Sinn, denn das Interieur wird von einem riesigen Touchscreen dominiert.

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