Hooligan-Datenbank nimmt Formen an
Aktualisiert

Hooligan-Datenbank nimmt Formen an

Das Bundesamt für Polizei hat das Reglement für die so genannte Hooligan-Datenbank veröffentlicht. Darin ist das gesamte Verfahren der Datenbearbeitung von der Meldung bis zu deren Löschung festgehalten.

Im ersten Quartal 2007 soll das System namens «HOOGAN» den Pilotbetrieb aufnehmen, teilte Bundesamt für Polizei (fedpol) am Freitag mit. In der Datenbank sollen Personen mit einer Massnahme wie einem Rayonverbot, einer Ausreisebeschränkung, Meldeauflage oder einem maximal 24-stündiger Polizeigewahrsam festgehalten werden. Diese Massnahmen treten ab Januar 2007 in Kraft, um Gewalttätige von Sportstadien fernzuhalten. Im nun veröffentlichten Reglement ist das gesamte Verfahren der Datenbearbeitung von der Meldung bis zu deren Löschung festgehalten. Der Dienst für Analyse und Prävention beim Bundesamt für Polizei wird in einem nächsten Schritt die System-Benutzer ausbilden und die Partner bei Sportveranstaltern instruieren. Die vollständige Einführung ist auf Ende 2007 vorgesehen. Ein Gremium mit Vertretern des Bundes, der Kantone, der involvierten Sportverbände und Klubs soll die Einführung des Systems begleiten. (dapd)

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