Pyros und Prügel: Hooligans wüten an Zweitliga-Match
Aktualisiert

Pyros und PrügelHooligans wüten an Zweitliga-Match

An einem Fussballmatch der 2. Liga haben Waadtländer Hooligans Pyros und Petarden gezündet. Danach lieferten sie sich eine Schlägerei. Die Polizei verhaftete sieben Personen.

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joe/hal

Es stand viel auf dem Spiel am Match vom Samstag zwischen dem FC Vevey Sports 05 und dem FC Champvent: Die Fussballamateure kämpften um den Aufstieg in die 2. Liga Interregional. Auch auf der Tribüne wurde gekämpft – allerdings ging es dort alles andere als sportlich zu und her.

Rund 20 Hooligans des FC Lausanne-Sport und des Hockeyclubs HC Lausanne hatten sich unter die Fans gemischt. Während des Spiels zündeten sie Pyros, beschimpften und bedrohten die Polizei und warfen Rauchpetarden auf das Feld. Nach dem Spiel gingen die Hooligan-Gruppen aufeinander los. Gemäss der Waadtländer Kapo waren sie stark alkoholisiert. Die Polizei musste eingreifen. Sie verhaftete sieben Personen im Alter von 21 bis 27 Jahren. Mehrere hatten bereits Stadion- oder Rayonverbote.

Schon beim Hinspiel am 11. Juni reisten die Hooligans an: «Sie haben Feuerwerkskörper und Rauchpetarden gezündet», sagt Claude Meylan, Präsident des FC Champvent. Die Polizei stufte das Rückspiel deshalb quasi als Hochrisikospiel ein. Die Tribüne wurde mit einem Zaun gesichert und mindestens ein Dutzend Polizisten waren vor Ort.

Fieser Angriff russischer Hooligans

Weshalb die Hooligans an genau diesen beiden Partien waren, ist für die Clubs ein Rätsel. «Sie hatten sogar eine Flagge von unserem Team. Aber das waren keine Fans von uns», sagt der Sportdirektor des FC Vevey Sport 05, Pascal Piguet. Fussball gespielt wurde in Vevey übrigens auch: Der FC Vevey gewann 3:0 und steigt auf.

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