Aktualisiert

Kurioses VehikelHoppla, was steht denn da?

«Gehts noch?», dachte sich der Fotograf beim Anblick dieses offensichtlich nicht mehr ganz verkehrstauglichen Fahrzeugs vor dem Fraumünster in Zürich.

Mit der Schweizer Wirtschaft scheint es bergab zu gehen. Das jedenfalls denkt sich manch ein Passant beim Anblick dieses Vehikels vor dem Zürcher Fraumünster. Auch Mobile-Reporter Peter Blume konnte es nicht fassen und hat sogleich ein Foto an 20 Minuten Online geschickt.

Gar nicht so abwegig. Recherchen von 20 Minuten Online haben ergeben, dass der fahrbare Untersatz zu Recht vor der Kirche parkt. Laut Auskunft der Stadtpolizei handelt es sich um ein angemeldetes Kunstprojekt. Der Künstler Johannes Gees, der bei einer früheren Aktion via Lautsprecher Muezzin-Gesänge vom Grossmünster erklingen liess, stellt das Vehikel dort ab. «Final Fantasy» nennt er das Objekt und spielt damit auf das Finale der Autoentwicklung an, «die ihren Höhepunkt im 20. Jahrhundert erlebt und im aktuellen Crash einiger der grössten Automobilbauer einen vorläufigen Tiefpunkt erreicht hat», schreibt der Installationskünstler in einer Mitteilung.

Bei dem Vehikel handelt es sich übrigens um einen Citroën Dyane, Jahrgang 1978 - oder vielmehr das, was davon noch übrig ist. Wer allerdings glaubt, ein solcher Schrotthaufen sei nicht mehr mobil, der irrt. Noch im April 2008 war das Fahrzeug im Einsatz. Aber da war von einer Abwrackprämie ja auch noch keine Rede.

oku

So werden Sie Mobile-Reporter:

MMS mit dem Stichwort REPORTER und Ihrem Text an die Nummer 2020, Orange-Kunden an die Nummer 079 375 87 39 (70 Rappen pro MMS). Oder mailen Sie es an .

Auch via iPhone und Web-Upload können Sie die Beiträge schicken. Wie es geht, erfahren Sie .

Für einen Abdruck in der Zeitung erhalten Sie bis zu 100 CHF.

Deine Meinung