Horde Affen stürmt indische Botschaft in Nepal
Aktualisiert

Horde Affen stürmt indische Botschaft in Nepal

Eine Horde Affen sorgt derzeit für Wirbel in der indischen Botschaft in Nepals Hauptstadt Kathmandu. Die Affen greifen Personal an, zerstören Akten und wirbeln die Einrichtung durcheinander, wie Diplomaten am Mittwoch sagten.

Ausserdem belästigten sie Kinder auf Plätzen unweit der Botschaft. Die Affen seien eine Bedrohung, sagte Botschaftsvertreter Sanjay Verma.

Ein Vertreter der Nationalparks räumte ein, dass der Kampf gegen die Affen trotz grosser Bemühungen schwierig sei. Spezialisten hätten bereits Betäubungspfeile und andere Methoden eingesetzt, «aber das Problem bleibt ungelöst».

Die Affen stürmten die Botschaft regelmässig morgens und abends. Von etwa einem Dutzend Affen, die die Botschaftsmitarbeiter bedrängten, sei bislang lediglich einer eingefangen und in einen Zoo gebracht worden.

Die älteste diplomatische Vertretung in Nepal ist von Dschungel umgeben, und es ist nicht das erste Mal, dass es dort Ärger mit wilden Tieren gibt. Vor einigen Jahren hatte sich ein Panther in der Umgebung niedergelassen und musste eingefangen werden.

Im Hinduismus ist der Affe ein göttliches Symbol. Hindus glauben deshalb, dass es Unglück bringt, Affen zu schaden oder sie gar zu töten. Viele Tempel in Kathmandu werden von hunderten von Affen bevölkert.

(sda)

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