Erinnerungsstücke weg: Hornusser nach Brand am Boden zerstört
Aktualisiert

Erinnerungsstücke wegHornusser nach Brand am Boden zerstört

Nach dem Brand ihres «Hüsi» sitzt der Schmerz bei den Richiger Hornussern tief. Viele Erinnerungsstücke sind zerstört worden.

von
Christoph Albrecht
Niedergeschlagen: Res Berger (Präsident der HG Worb), Fritz Läderach (Hüttliwart) und Reto Mosimann (Präsident der HG Richigen) vor der Klubhaus-Ruine.

Niedergeschlagen: Res Berger (Präsident der HG Worb), Fritz Läderach (Hüttliwart) und Reto Mosimann (Präsident der HG Richigen) vor der Klubhaus-Ruine.

Noch bis vor Kurzem zeugten Dutzende Auszeichnungen an den Wänden des Klubhauses von der glorreichen Vereinsgeschichte des Schweizer Meisters im Hornussen von 2011. Am Sonntag hat ein Brand das Vereinslokal der HG Richigen nun in Schutt und Asche gelegt.

Bei den gestandenen Hornusser-Mannen sitzt der Schmerz tief: «Im Klubhaus steckte viel Herzblut», sagt Reto Mosimann, Präsident der Hornussergesellschaft Richigen. So habe man für den Bau des Lokals vor 15 Jahren über 15 000 Stunden Fronarbeit geleistet.

Verkohlter Meisterpokal

Vom Inventar des Klubhauses ist indes nicht mehr viel übrig – sämtliche Siegestrophäen und Fotos wurden durch das Feuer zerstört. Einzig der verkohlte Meisterpokal von 2011 erinnert noch an die jüngsten Vereinserfolge: «Das tut schon weh», so Mosimann niedergeschlagen.

Auch seinem Worber Hornusser-Kameraden Andreas Berger blutet das Herz: «Die Hütte war ein Treffpunkt aller Mitglieder und ihren Familien», so der Präsident der Hornussergesellschaft Worb, die das Lokal mit den Richiger Kollegen teilte.

Trotz des Schicksalsschlags schaut man bereits in die Zukunft: «Wir wollen baldmöglichst ein neues Klubhaus auf die Beine stellen», so Berger. Für die anstehende Saison suche man derzeit nach einer provisorischen Lösung.

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