Aktualisiert 21.10.2016 14:57

Mehrere FälleHorror-Clowns machen Kanton Zürich unsicher

Die Horror-Clowns haben die Schweiz erreicht. Der Zürcher Polizei sind mehrere Fälle bekannt.

von
woz
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Seit Anfang Oktober 2016 werden sogenannte Creepy Clowns öfter in Grossbritannien gesichtet.

Seit Anfang Oktober 2016 werden sogenannte Creepy Clowns öfter in Grossbritannien gesichtet.

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Mit diesem Foto warnt die Staatsanwaltschaft des Weld County in Colorado böswillige Clowns. Sie droht damit, sie zu verhaften.

Mit diesem Foto warnt die Staatsanwaltschaft des Weld County in Colorado böswillige Clowns. Sie droht damit, sie zu verhaften.

Welt County DA via Twitter
In jüngster Zeit wurden vermehrt unheimliche Clowns in den USA gesichtet. Ein behandschuhter Clown ängstigt Anwohner im Henrico County von Virginia.

In jüngster Zeit wurden vermehrt unheimliche Clowns in den USA gesichtet. Ein behandschuhter Clown ängstigt Anwohner im Henrico County von Virginia.

Jessica Falls via Twitter

Im Kanton Zürich streifen Horror-Clowns umher. Die Kantonspolizei Zürich hat in den letzten Tagen im Norden des Kantons drei Fälle registriert, sagt der Mediensprecher Stefan Oberlin zu Radio Zürisee. Um welche Ortschaften es sich handelt, ist nicht bekannt.

In einem Fall überraschte eine Person mit einer Clownmaske und eine mit einer Affenmaske einen Passanten, so Oberlin zu 20 Minuten. Im zweiten Fall war eine Gruppe am Fussballspielen, als plötzlich mehrere Horror-Clowns auftauchten. Gewalttätig wurde der Clown im dritten Fall. Der Täter verpasste dem Opfer einen Schlag in die Magengrube.

Täter unbekannt

In allen Fällen ist die Täterschaft unbekannt. «Sollten maskierte Täter erwischt werden, hätten sie je nach Fall mit strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen», sagt Oberlin. Dies gelte nicht nur für gewalttätige Clowns: «Man kann sich auch schon strafbar machen, wenn man jemanden mit einem Clownmaske einen Schrecken einjagt.»

Vor zwei Jahren sollen in Genf Horror-Clowns ihr Unwesen getrieben haben. Im Kanton Zürich ist das Phänomen neu, so Oberlin. Dieses hat seine Ursprünge in den USA, ist in den letzten Jahren aber vermehrt auch in Europa aufgetreten. Vor allem in Grossbritannien sorgen sie immer wieder für Schlagzeilen.

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