Horror-King's «Christine» segelt mit

Aktualisiert

Horror-King's «Christine» segelt mit

Bestseller-Autor Stephen King verbreitet mit seinen Romanen Angst und Schrecken. «Christine», eine seiner bekanntesten Figuren, segelt beim America's Cup als «blinder Passagier» mit.

Arnie Cunningham, ein pickliger, blasser Teenager, begegnet dem alten rostigen Plymouth «Christine». Es ist Liebe auf den ersten Blick. Arnie restauriert «Christine» und sie erstrahlt ganz von allein in neuem Glanz. Für den Jungen gibt es nur noch dieses Auto, und mit Christines neuem Glanz beginnt auch Arnie sich zu verändern. Das passt nicht allen – und Arnies Neider zerstören «Christine». Doch die heilt sich selber, entwickelt ein eigenes Leben und startet einen blutigen Rachefeldzug.

Diese Story von Stephen King eroberte die Charts sowohl in Buchform als auch in der Verfilmung von Horror-Spezialist John Carpenter.

Und was hat das mit dem America's Cup zu tun? Team New Zealand, das 2003 von Alinghi im Finale 5:0 besiegt wurde, nennt die Yacht NZL82 intern «Christine». Grund: Obwohl die Yacht 2003 vor Auckland zuerst mit Wasser vollgelaufen ist, dann während einem Rennen einen Mastbruch erlitt und schliesslich 2004 in Marseille von einem Sturm beschädigt wurde, scheint NZL82 unzerstörbar. «Deshalb nennen wir sie intern „Christine"», gab ein Crewmitglied von Emirates Team New Zealand zu. «Und wir hoffen, dass der Rachefeldzug gelingt. Allerdings unblutig!»

Beim laufenden Louis Vuitton Act 4 in Valencia steht allerdings NZL81 am Start.

Dieter Liechti

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