Horror-Verlies von Behörden bewilligt
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Horror-Verlies von Behörden bewilligt

Der Keller, den der geständige Inzest-Täter Josef Fritzl zu einem Verlies für seine Tochter und drei mit ihr gezeugten Kindern gemacht hat, wurde 1983 von den Behörden inspiziert und bewilligt.

Für den Keller gab es bereits in den 70er Jahren eine Baubewilligung. Zuständige Behörde war die Stadt Amstetten, wie ein Sprecher des Bürgermeisters der APA sagte. 1983, also ein Jahr vor der Einkerkerung von Elisabeth Fritzl, wurde der Kellerausbau von der Baubehörde Amstetten besichtigt und bewilligt, die von einem Schutzraum ausging. Dass dieser Zubau durch eine kleine Türe verschlossen und versteckt angelegt war, sei nicht weiter verdächtig gewesen, weil man Schutzräume eher unauffällig anlegt, wie der Bürgermeister-Sprecher betonte. (dapd)

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