Aktualisiert 05.03.2008 21:19

Horrorlandung: Swiss-Jet im Ansprung auf London

Die Bilder der Beinahe- Bruchlandung eines Airbus in Hamburg während des Sturms Emma gingen um die Welt. Heftige Winde bei der Landung stellen Piloten immer wieder vor grosse Probleme, wie ein Zwischenfall mit einem Jumbolino der Swiss von Anfang Jahr beweist.

Die auf YouTube dokumentierte Landung auf dem Londoner City-Airport wurde gemäss einem Bericht des «Tages-Anzeigers» am 17. Januar dieses Jahres durchgeführt. Wie im Fall des Beinahe-Crashs in Hamburg (20minuten.ch berichtete) wurde das Flugzeug just bei der Landung von einer heftigen Böe erfasst. Die Maschine landete quer zur Richtung der Piste, wurde wieder in die Luft getragen und neigte sich beim Wiederaufsetzen bedenklich nach rechts. Crew und Passagiere kamen schliesslich mit dem Schrecken davon.

Laut «Tages-Anzeiger» hat das Manöver bei den Piloten der Swiss intern heftig zu reden gegeben. Swiss-Pressesprecher Jean-Claude Donzel bestätigte den Vorfall gegenüber der Zeitung und fügte an, dass es «eine harte und sicher keine normale Landung» gewesen sei. Wie oft es zu solch holprigen Landungen kommt, konnte Donzel nicht sagen. Er wies aber darauf hin, dass London City als schwieriger Flughafen gilt. Die Landung sei wegen der engen Platzverhältnisse anspruchsvoll, zudem träten immer wieder böige Fallwinde auf. Der Zwischenfall vom 17. Januar wurde dem Bundesamt für Zivilluftfahrt gemeldet, obwohl an der Maschine keine Schäden gefunden wurden.

(jcg)

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