Horw: Ein gemeinsames Prosit auf die Einbürgerung

Aktualisiert

Horw: Ein gemeinsames Prosit auf die Einbürgerung

Die Hower Bürgerrechtsdelegation geht neue Wege. Das siebenköpfige Team begrüsst die 38 frisch Eingebürgerten bei einem gemeinsamen Apéro.

«Wir wollen die Leute offiziell begrüssen, deshalb haben wir uns für einen Apéro im Gemeindehaus-Foyer entschieden», sagt Peter Bucher, Vizepräsident der Bürgerrechtsdelegation. Das sind neue Töne: Gibts im Kanton Luzern für Neu-Schweizer in der Regel ein kleines Willkommensschreiben, will man in Horw «dem speziellen Moment der Einbürgerung einen festlichen Rahmen geben und den Menschen nochmals persönlich begegnen».

Eingeladen dazu sind all jene, die seit dem 13. September letzten Jahres eingebürgert wurden, also 38 Personen. Die 23 Frauen und 15 Männer stammen aus Serbien-Montenegro, Bosnien, Dänemark, Sri Lanka, Italien, Kroatien, Australien und Mazedonien.

Die Bürgerrechtsdelegation, die sieben bis acht Mal pro Jahr einbürgert, setzt sich aus sieben Personen aus den vier Parteien, die im Einwohnerrat vertreten sind, zusammen. Nicht immer seien sie sich einig. Einer der Knackpunkte sei die Sprache. Bucher: «Es gibt Mitglieder, die wollen nur Deutsch akzeptieren, dabei haben wir ja mehrere Landessprachen.»

Sandra Ziegler

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