Aktualisiert 11.08.2007 05:50

Hosenstreit schwelt weiter

Der spektakuläre Schadenersatzprozess um eine in der Reinigung verschwundene Hose ist zwar entschieden, der Rechtsstreit geht indessen weiter.

Der Kläger, der im Juni mit seiner Millionenforderung abgeblitzt war, weigert sich nun, für die Anwaltskosten der Beklagten aufzukommen. Roy L. Pearson, selbst Richter, legte am Freitag Widerspruch gegen den Antrag der Reinigungsbesitzer ein, Auslagen in Höhe von 82.907,50 Dollar (60.738 Euro) zu erstatten.

Der Anwalt der aus Südkroea stammenden Familie sprach von einem «weiteren Beispiel für seinen irrationalen Kreuzzug gegen die Chungs». Pearson stützte seine Forderung von 54 Millionen Dollar (knapp 40 Millionen Euro) auf ein Schild in der Reinigung, das Kundenzufriedenheit garantierte. Der Fall stiess in den USA eine Debatte über eine Reform des Schadensersatzrechts an. (dapd)

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