Hotel Klausenpasshöhe verkauft vor Abriss sein Inventar
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Hotel KlausenpasshöheHotel verkauft vor Abriss diverse Schätze und alte Stücke

Möbel, Geschirr, Lampen, Bilder und Souvenirs: Das Hotel Klausenpasshöhe wird abgerissen, das Inventar verkauft. Im Juli wird das neue Hotel Klausenpass öffnen.

von
Gianni Walther
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Nach rund 120 Jahren wird das Hotel Klausenpasshöhe abgerissen.

Nach rund 120 Jahren wird das Hotel Klausenpasshöhe abgerissen.

Klausenpass-Betriebe
Zuvor wird jedoch noch das Inventar verkauft.

Zuvor wird jedoch noch das Inventar verkauft.

Klausenpass-Betriebe
«Wir haben viele Kommoden, Schränke, Nachttische, Spiegel, Tische, Stühle und auch Garderoben», sagt Verwaltungsrat Gustav Schuler.

«Wir haben viele Kommoden, Schränke, Nachttische, Spiegel, Tische, Stühle und auch Garderoben», sagt Verwaltungsrat Gustav Schuler.

Klausenpass-Betriebe

Darum gehts

  • Das Hotel Klausenpasshöhe in Unterschächen UR wird durch einen Neubau ersetzt.

  • Bevor das alte Gebäude abgerissen wird, muss das Hotelinventar raus: Diverse Möbel und Gegenstände werden verkauft.

  • Das neu gebaute Hotel Klausenpass soll am 1. Juli den Betrieb aufnehmen.

Nach knapp 120 Jahren geht die Geschichte des Hotel Klausenpasshöhe in Unterschächen UR zu Ende. Bei Touristen und Personen auf Tagesausflügen ist das Hotel sehr beliebt. Weil das Gebäude über die Jahre immer mehr in Schieflage geraten ist, soll es bald abgerissen werden. Bevor aber das Gebäude dem Erdboden gleichgemacht wird, wird das Hotelinventar verkauft.

Und da gibt es allerhand verschiedene Sachen, die weg müssen. «Das Hotel ist rund 120 Jahre alt. Wir haben viele Sachen, die nun nicht mehr ins neue Hotel passen», wie Verwaltungsrat Gustav Schuler auf Anfrage sagt. «Wir haben viele Kommoden, Schränke, Nachttische, Spiegel, Tische, Stühle und auch Garderoben», so Schuler. Ein Teil des Mobiliars stamme noch aus den 1910er- und 1920er-Jahren. «Natürlich hat es nach so vielen Jahren da und dort auch Gebrauchsspuren am Mobiliar», sagt Schuler. Hinzu kommen Bilder, Lampen und weitere Gegenstände. Sogar die Fensterläden werden verkauft.

Estrich wird noch geräumt

Einen Teil des Kücheninventars habe man bereits verkauft. Trotzdem ist noch viel übrig: So gibt es etwa auch Teller, Gläser, Besteck und Silberbesteck. Verkauft werden auch Souvenirs wie Tassen und T-Shirts, die im integrierten Kiosk im Hotel verkauft worden sind. Damit nicht genug: «Im Estrich hat es weitere Sachen. Den räumen wir diese Woche leer. Da dürfte noch einiges hervorkommen, in 120 Jahren kommt einiges zusammen», sagt Schuler.

Ob sich der Inventarverkauf vom 3. bis 6. Juni finanziell lohnen werde, sei noch unklar. Jedenfalls sagt Schuler: «Es wäre schade, all die Sachen wegzuwerfen. Viele Leute haben Freude an alten Stücken. Auch die Nachhaltigkeit spielt für uns eine Rolle.» Nicht verkaufte Gegenstände werden vorerst eingelagert. Die ganze Aktion sei nur möglich dank Mithilfe von Geschäftsführerin Beatrice Arnold, deren Team sowie vielen freiwilligen Helfern. «Dafür ist der Verwaltungsrat sehr dankbar.»

Ersatzneubau soll im Juli eröffnet werden

Neben dem Verkauf wird auch Verpflegung angeboten. Schuler betont, dass alles unter Einhaltung der Massnahmen gegen das Coronavirus durchgeführt werde.

Danach soll das alte Hotelgebäude schon bald abgerissen werden, noch vor der Eröffnung des neu gebauten Hotels Klausenpass Anfang Juli. Momentan sei man noch mit dem Innenausbau im neuen Hotel beschäftigt. «Wir sind zuversichtlich, dass alles rechtzeitig zur Eröffnung fertig wird.» Die neuen und modernen Zimmer seien mit Duschen ausgerüstet. Im alten Hotelgebäude gabs lediglich eine Etagendusche. «Auch eine kleine Suite mit Badewanne wird eingerichtet.»

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