Aktualisiert 16.04.2018 15:53

Europa-StudieHotels in Zürich und Genf sind die teuersten

Die Preisunterschiede für Übernachtungen in Europa ist gross. Wie viel Geld man den Metropolen für eine Nacht liegen lässt.

von
woz
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Platz 1: 242.90 Euro kostet ein Hotelzimmer in Genf durchschnittlich.

Platz 1: 242.90 Euro kostet ein Hotelzimmer in Genf durchschnittlich.

Keystone/Gaetan Bally
Platz 2: In Paris lässt man durchschnittlich 231,30 Euro liegen für ein Hotelzimmer.

Platz 2: In Paris lässt man durchschnittlich 231,30 Euro liegen für ein Hotelzimmer.

Keystone/Matthieu Alexandre/AP
Platz 3: Zürich ist die zweite Schweizer Stadt in den Top 3. Hier kostet ein Hotelzimmer im Durchschnitt 203,90 Euro.

Platz 3: Zürich ist die zweite Schweizer Stadt in den Top 3. Hier kostet ein Hotelzimmer im Durchschnitt 203,90 Euro.

Keystone/Alessandro Della Bella

Die Hotelbranche in Europa hat im vergangenen Jahr von der gestiegenen Reiselust internationaler Gäste profitiert. Die Preisunterschiede für Übernachtungen sind gross. Genf ist für Hotelgäste einer Studie zufolge ein besonders teures Pflaster.

Genf führte auch im vergangenen Jahr das Ranking von zwölf europäischen Metropolen an – mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis von 242,90 Euro pro Nacht, wie aus einer am Montag veröffentlichten Auswertung des Prüfungs- und Beratungsunternehmens PwC hervorgeht. Auf Platz zwei kam Paris (231,30 Euro), gefolgt von Zürich (203,90 Euro).

Die Banken- und Messestadt Frankfurt kam mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis von 122,10 Euro auf Rang acht. Berlin rangierte mit 95,70 Euro pro Nacht auf Platz 10.

Besonders gutes Jahr für Hotelbranche

Die Zahl der internationalen Besucher in Europa stieg PwC zufolge binnen Jahresfrist um 8 Prozent. Davon habe die Hotelbranche besonders profitiert. «2017 war ein aussergewöhnliches Jahr für den europäischen Hotelmarkt», erläuterte Dirk Hennig, Partner bei PwC Deutschland. Vor allem bei Touristen aus den USA, China und zunehmend auch wieder aus Russland würden europäische Reiseziele immer beliebter.

Nach Hennigs Einschätzung dürfte der europäische Hotelmarkt in diesem und nächsten Jahr weiter zulegen, allerdings in etwas moderaterem Tempo. Grund seien weltweit politische Unsicherheiten und Konflikte. So hat sich beispielsweise das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen in der letzten Zeit kontinuierlich verschlechtert. Nach der Ankündigung neuer US-Sanktionen verlor der Rubel zuletzt deutlich an Wert.

Bei den Übernachtungspreisen spielen auch Währungseffekte eine Rolle. So ist zum Beispiel der Schweizer Franken gegenüber Euro und Co. vergleichsweise stark, das macht es für Gäste aus dem Ausland in dem Land teurer. (woz/sda)

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