Börsen-Herbstboom: Hotelvermittler Trivago will Millionen an der Börse
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Börsen-HerbstboomHotelvermittler Trivago will Millionen an der Börse

Die Techfirmen drängt es wieder an die Börse: Der Hotelsuchdienst Expedia macht den Anfang und will für einen Teil seiner Tochter Trivago 400 Millionen Dollar.

von
ish
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Wer ein Hotel sucht, macht das häufig über Internetvermittler wie Trivago. Die Hotels selbst leiden dann allerdings unter Margenverlusten.

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Keystone/Walter Bieri
Mit der Hotelcard übernachten Sie in über 550 Top-Hotels in der Schweiz und im angrenzenden Ausland zum halben Preis. Die Karte ist beliebig oft einsetzbar und amortisiert sich nach der ersten oder zweiten Übernachtung.. Hier einige Beispiele: Romantik Hotel Schweizerhof *****Grindelwald, Berner Oberland Doppelzimmer Nord inkl. Frühstück ab 290 statt 580 Franken

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Beau-Rivage Hotel *****Neuchâtel, Jura & Drei-Seen-LandDoppelzimmer Superior ab 230 statt 460 Franken

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Hotelsuchdienste sind populär, nun suchen sie auch an der Börse Erfolg: Der US-Internetvermittler Expedia will Anteile an seiner Tochter Trivago verkaufen und hat im Antrag für den Börsengang ein Volumen von 400 Millionen Dollar angegeben. Die Summe könnte durchaus höher ausfallen, Analysten hatten die auf Europa fokussierte Trivago auf rund fünf Milliarden Dollar geschätzt. Allerdings will Expedia nur einen Teil der Firma an die Börse bringen.

Die ursprünglich deutsche Trivago war erst 2012 an Expedia gegangen - die Amerikaner wollten damit in Europa stärker werden und hatten von den Gründern 61 Prozent übernommen. Zu Expedia zählen unter anderem auch noch die Suchplattformen Hotels.com und Hotwirde.com.

Japanische App brachte über eine Milliarde

Das Geschäft mit der Hotelvermittlung –«Finden Sie Ihr ideales Hotel zum besten Preis» – läuft bei Trivago allerdings noch mit Verlusten: In den ersten neun Monaten dieses Jahres verbuchte Trivago ein Minus von knapp 60 Millionen Dollar.

Dieses Jahr haben sich die Börsengänge von Techfirmen an der Nasday etwas verlangsamt. Der bislang grösste kam von der japanischen Messaging-App Line, der imJuli 1,24 Milliarden Dollar erlöste.

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