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«Endeavour» gestartetHouston, es gibt endlich keine Probleme mehr

Nach mehreren Start-Verschiebungen wegen technischer Probleme ist die US-Raumfähre «Endeavour» zu ihrer letzten Mission gestartet.

Die US-Raumfähre «Endeavour» hob am Montag pünktlich um 14.56 Uhr Schweizer Zeit vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral, Florida, in den bewölkten Himmel ab. Geleitet wird die Mission vom NASA-Astronauten Mark Kelly, dem Ehemann der im Januar bei einem Attentat schwer verletzten US-Kongressabgeordneten Gabrielle Giffords. Die Politikern verfolgte den Start der «Endeavour» vom Kennedy Space Center in Florida aus.

Bis zu 45 000 Zuschauer waren vor Ort, um die «Endeavour» auf ihre 25. und letzte Reise ins All zu schicken. Der Start hätte ursprünglich am 29. April über die Bühne gehen sollen, war aber wegen eines Problems mit der Elektrik sehr kurzfristig verschoben worden.

Die Mission zur Internationalen Raumstation ISS soll 16 Tage dauern. Die sechsköpfige Crew soll dort unter anderem einen zwei Milliarden Dollar teuren Teilchendetektor installieren.

Die «Endeavour» war am 7. Mai 1992 zu ihrem Erstflug gestartet. Nach der Rückkehr von ihrem 25. Flug wird die «Endeavour» im Wissenschaftszentrum in Los Angeles ausgestellt. Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat nur noch einen weiteren Shuttle-Flug geplant: Anfang Juli soll die «Atlantis» ins All abheben. Danach wird das Shuttle-Programm nach insgesamt 135 Missionen aus Kosten- und Sicherheitsgründen eingestellt.

Der letzte Start der «Endeavour» (ab 7:33 im Clip):

(Quelle: YouTube/DasEckigeAuge) (sda/dapd)

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