Kreative Studenten: HSG-Studis erfinden Notruf-App
Aktualisiert

Kreative StudentenHSG-Studis erfinden Notruf-App

Mit einer App fürs iPhone wollen zwei HSG-Studenten den nächtlichen Heimweg sicherer machen. Bei Gefahr setzt das Programm einen Notruf mit Koordinaten an ausgewählte Kontakte ab.

von
tob

Die Idee hinter Miokay ist simpel: Die App setzt einen Notruf ab, wenn man selbst nicht mehr dazu in der Lage ist. Mitentwickelt haben das Programm zwei Studenten der Universität St. Gallen, Oliver Heimes (23) und Christian Hartung (23).

«Miokay ist eine Art Bodyguard für die Hosentasche», sagt Hartung. Wer zum Beispiel durch eine dunkle Gasse läuft, kann die App starten. «Durch regelmässiges Berühren des Bildschirms erkennt die Software dann, dass alles okay ist», so Hartung. Doch: Wenn eine Berührung ausbleibt, wird ein Notruf abgesetzt und die GPS-Koordi­naten werden an einen vor­definierten Kontakt gesendet. Der Clou: Das Notrufsignal läuft über einen ex­ternen Server, so funktioniert die App auch, wenn das Smartphone zerstört wird. In den nächsten Tagen soll Miokay laut Hartung in der Schweiz auf den Markt kommen.

Die Polizei findet eine solche Alarm-App grundsätzlich eine gute Idee: «Alles, was die Menschen beruhigt und ihnen subjektive Sicherheit verschafft, ist in unserem Sinne», sagt Hans­peter Krüsi, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen. Eine eigene Alarm-App der Polizei ist für ihn jedoch kein Thema. Die Fehlalarmquote wäre wohl zu hoch, so Krüsi. (tob/20 Minuten)

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